Kölner Polizei stoppt illegales Autobahnrennen mit Rolls-Royce und Lamborghini
Kölner Polizei stoppt illegales Autobahnrennen mit Rolls-Royce und Lamborghini
Kölner Polizei beschlagnahmt zwei Luxus-Sportwagen nach illegalem Autobahnrennen auf der A1
Nach einem mutmaßlich illegalen Straßenrennen auf der Autobahn A1 hat die Kölner Polizei zwei hochwertige Sportwagen sichergestellt. Beteiligt waren ein blauer Rolls-Royce Dawn und ein oranger Lamborghini, beide mit ausländischen Kennzeichen. Die Behörden ermitteln nun gegen die Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung im Verkehr.
Der Vorfall begann in der Nähe der Leverkusener Brücke, wo ein Autofahrer angab, von den beiden Fahrzeugen bedrängt worden zu sein. Der Fahrer des Rolls-Royce näherte sich dem Zeugen mit hoher Geschwindigkeit und blinkte mit Lichtern, die zunächst den Eindruck eines Einsatzfahrzeugs erweckten. Der Geschädigte erkannte jedoch schnell, dass es sich nicht um ein offizielles Fahrzeug handelte, und beobachtete, wie beide Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge überholten.
Streifenwagen stoppten die Sportwagen später in der Nähe des Lövenicher Tunnels und stellten die Fahrer. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 37-jährigen Franzosen und einen 47-jährigen Kanadier. Die Beamten beschlagnahmten ihre internationalen Führerscheine, Mobiltelefone und eine Kamera. Auch die Fahrzeuge wurden im Rahmen der laufenden Ermittlungen sichergestellt.
Nach deutschem Recht werden illegale Autorennen hart bestraft. Teilnehmer oder Organisatoren müssen mit Geldstrafen oder Haft bis zu zwei Jahren rechnen. Gefährden sie dabei Leib oder Leben oder verursachen Sachschäden, kann die Strafe auf bis zu fünf Jahre erhöht werden – bei Todesfolgen oder schweren Verletzungen sogar auf bis zu zehn Jahre. Wiederholt wurden Forderungen nach schärferen Maßnahmen laut, darunter lebenslange Fahrverbote.
Die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei ermittelt weiter. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. Den Fahrern drohen Anklagen wegen illegalen Straßenrennens und Nötigung – mit möglichen Strafen wie Haft und Führerscheinentzug.
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