Frauen in NRW: Trotz Fortschritten weiterhin in Teilzeit und Minijobs gefangen
Mehr Frauen in Festanstellungen - Gleichstellung ist noch lange nicht erreicht - Frauen in NRW: Trotz Fortschritten weiterhin in Teilzeit und Minijobs gefangen
Frauen in Nordrhein-Westfalen kämpfen trotz Fortschritten bei der Beschäftigung weiterhin mit strukturellen Benachteiligungen am Arbeitsmarkt. Zwar ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen im Land gestiegen, doch viele arbeiten in Teilzeit oder in gering qualifizierten – und damit oft schlechter bezahlten – Jobs. Eine aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeigt, dass sich die Ungleichheiten bei Löhnen, Kinderbetreuung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin durch alle Regionen des Bundeslandes ziehen.
Zwischen 2008 und 2024 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Nordrhein-Westfalen um fast ein Drittel auf rund 3,4 Millionen. Dennoch liegt die Beschäftigtenquote von Frauen bei nur 56 Prozent – bei Männern sind es 65 Prozent. Besonders auffällig: Frauen besetzen 76 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Teilzeitstellen und mehr als 59 Prozent der Minijobs, die der DGB wegen ihrer niedrigen Löhne, schwachen sozialen Absicherung und fehlender Aufstiegsmöglichkeiten scharf kritisiert.
Beim Lohnkliff bleibt die Schere weit offen: 2024 verdienten Frauen im Schnitt 15 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Selbst mit höherer beruflicher Qualifikation landen sie häufiger in Tätigkeiten mit geringeren Anforderungen. Hinzu kommt die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit: Frauen wenden wöchentlich fast 30 Stunden für unbezahlte Haus- und Pflegearbeit auf, Männer dagegen etwa 20 Stunden.
Die Kinderbetreuung verschärft die Probleme. Wie der DGB berichtet, bleiben Kitas im Land im Schnitt 20,5 Tage pro Jahr geschlossen – für berufstätige Eltern eine enorme Belastung. Um gegenzusteuern, fordert die Gewerkschaft Reformen, darunter die Abschaffung von Minijobs sowie die Einführung von "Vereinbarkeitslotsen" in Betrieben und Behörden. Diese sollen Unternehmen dabei unterstützen, familienfreundliche Modelle umzusetzen, etwa durch flexible Arbeitszeiten, die sich an verschiedenen Lebensphasen orientieren – etwa 30- oder 32-Stunden-Vollzeitmodelle.
Die aktuellen Zahlen zeigen zudem: 2024 arbeiteten nur 25,6 Prozent der erwerbstätigen Mütter in Vollzeit – bei den Vätern waren es 91,3 Prozent. Fast die Hälfte aller berufstätigen Frauen im Land ist mittlerweile in Teilzeit beschäftigt, obwohl die Gesamtbeschäftigung seit 2008 leicht gestiegen ist.
Die DGB-Studie legt tief verwurzelte Hürden für Frauen auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt offen. Mit Forderungen nach besserer Kinderbetreuung, flexibleren Arbeitsmodellen und einem Ende der Minijobs will die Gewerkschaft die Ungleichheiten bei Bezahlung, Karrierechancen und Work-Life-Balance verringern. Die aktuellen Beschäftigungstrends deuten jedoch darauf hin, dass ohne weitere Reformen viele Frauen auch künftig nur eingeschränkten Zugang zu gut bezahlten Vollzeitstellen haben werden.
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