Klimaproteste gegen Merz’ Gaskraftwerke: Aktivist:innen schlagen Alarm im Rhein-Berg-Kreis

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Ein Plakat mit Text im Vordergrund und einem Hintergrund aus Grasland, Bergen, Himmel und Wolken.

Klimaproteste gegen Merz’ Gaskraftwerke: Aktivist:innen schlagen Alarm im Rhein-Berg-Kreis

Klimaschützer:innen im Rheinisch-Bergischen Kreis schlagen Alarm, da die Merz-Regierung plant, eine erhebliche Zahl neuer Gaskraftwerke zu bauen – ein Vorhaben, das die Erreichung der Klimaziele gefährden könnte. Die Initiative Climate Action Rhein-Berg wird im November Mahnwachen abhalten, um für dringenden Klimaschutz zu demonstrieren.

Die seit 2025 amtierende Merz-Regierung beabsichtigt, bis 2030 Gaskraftwerke mit einer Leistung von 12,5 bis 20 Gigawatt zu errichten. Die Anlagen, für die rund 20 Milliarden Euro an Subventionen vorgesehen sind, setzen klar auf Gasinfrastruktur – und nicht auf großflächige Batteriespeicher für erneuerbare Energien. Kritiker:innen befürchten, dass dieser Kurs die Klimabilanz belastet und die Klimaziele in Gefahr bringt.

Climate Action Rhein-Berg beobachtet die Regierungspläne mit Sorge. Die Gruppe warnt, dass der Ausbau von Solar- und Windenergie – entscheidend für die Einhaltung der Klimavorgaben – zurückgedrängt wird. Stattdessen setze das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK) weiter auf veraltete, fossile Stromerzeugung mit CO₂-Ausstoß. Die Aktivist:innen fordern, die Investitionen stattdessen in moderne, nachhaltige Alternativen zu lenken.

Die Mahnwachen finden am 11., 19., 24. und 28. November jeweils von 16 bis 18 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach statt. Die Initiative will damit auf die dringende Notwendigkeit von Klimaschutz aufmerksam machen – besonders angesichts der geplanten Gaskraftwerke. Ziel ist es, eine Umsteuerung der Investitionen hin zu erneuerbaren Energien zu erwirken.