Bergisch Gladbach diskutiert über synthetisches Gas als Schlüssel für die Energiewende

Bergisch Gladbach diskutiert über synthetisches Gas als Schlüssel für die Energiewende
Veranstaltung in Bergisch Gladbach: 80 Teilnehmer diskutieren über die Zukunft der Energieversorgung
In Bergisch Gladbach kamen kürzlich fast 80 Menschen zusammen, um über die Zukunft der Energieversorgung zu sprechen. Die von der CDU-Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit organisierte Veranstaltung konzentrierte sich auf die kommunale Wärmeplanung und Lösungen für die Energieversorgung von Haushalten. Ein zentraler Vorschlag sah vor, das bestehende Gasnetz der Stadt künftig für synthetisches Gas statt für herkömmliche Brennstoffe zu nutzen.
Die Diskussion stützte sich auf Erkenntnisse einer Studie der Frontier Economics, die unter der Leitung von Dr. David Bothe entstand. Die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Auftrag gegebene Untersuchung war bereits im September 2025 in Berlin vorgestellt worden. Bothe, der als Direktor bei Frontier Economics tätig ist, erläuterte während der Veranstaltung die zentralen Ansätze der Studie.
Am Ende des Treffens stand die Frage nach konkreten Schritten für eine nachhaltige Energieplanung im Mittelpunkt. Die Überlegungen Bergisch Gladbachs zum Einsatz von synthetischem Gas spiegeln dabei die größeren Bestrebungen wider, Klimaziele mit bezahlbaren Lösungen in Einklang zu bringen. Die Empfehlungen der Studie bieten nun eine Grundlage für Entscheidungsträger auf kommunaler und nationaler Ebene, um die Energiewende voranzutreiben.

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