29 March 2026, 16:02

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Risiken

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das Radfahrer in Bewegung mit Ereignisinformationen zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Risiken

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen schwer verletzt – Alkohol im Spiel

Zwei Fahrer von Pedelecs haben am Wochenende bei getrennten Unfällen schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen, wobei Alkohol eine mögliche Rolle gespielt haben könnte. Die Polizei warnt daraufhin vor den Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr – auch auf dem Fahrrad.

Am Freitagabend wurde ein 45-jähriger Mann aus Straelen verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo aufgrund des Verdachts auf Alkoholeinfluss eine Blutprobe entnommen wurde.

Am Sonntagnachmittag entdeckte man einen 41-jährigen Mann aus Geldern mit schweren Verletzungen in der Nähe von Am Mühlenwasser. Auch er musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden; hier wird ebenfalls ein Alkoholeinfluss vermutet.

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Laut den vorläufigen Verkehrsunfallstatistiken für 2025 gab es in der Region 3.274 alkoholisierte Verkehrsunfälle – wie viele davon Pedelec-Fahrer betrafen, wird nicht separat ausgewiesen. Die Behörden betonen jedoch, dass Alkohol ein häufiger Auslöser für Fahrradunfälle sei.

Die Polizei erinnert daran, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer. Wer betrunken fährt, riskiert den Entzug des Führerscheins und muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Angesichts der laufenden Karnevalsfeiern appellieren die Beamten an die Bürger, für eine sichere Heimfahrt zu sorgen und in den Feiertagen aufeinander Acht zu geben.

Beide verletzten Pedelec-Fahrer befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Die Polizei warnt erneut vor den Gefahren des Fahrradfahrens unter Alkoholeinfluss – besonders in der hochfrequentierten Karnevalszeit.

Quelle