05 April 2026, 10:03

Zwei Helfer nach Fan-Streit am Bahnhof Emsdetten niedergeschlagen und hospitalisiert

Schwarze und weiße Illustration einer überfüllten Bahnstation im Jahr 1900, eingerahmt von einem Photo-Rahmen, mit Menschen, die besorgt auf den Zug oder den Boden schauen.

Zwei Helfer nach Fan-Streit am Bahnhof Emsdetten niedergeschlagen und hospitalisiert

Zwei Männer nach Einschreiten in Streit zwischen Fußballfans niedergeschlagen

Zwei Männer wurden am Samstagabend bewusstlos, nachdem sie sich in eine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Fußballfangruppen eingemischt hatten. Der Angriff ereignete sich gegen 20:30 Uhr am Bahnhof Emsdetten und endete mit der Hospitalisierung der Opfer. Die Polizei fahndet nun nach vier unbekannten Tätern, die an der Gewalttat beteiligt waren.

Der Vorfall begann im Westfalen-Zug 90296, der zwischen 20:15 Uhr und 20:36 Uhr von Münster nach Emsdetten fuhr. Zwei Männer, 29 und 35 Jahre alt, versuchten, einen Streit zwischen zwei Dortmunder Fangruppen zu schlichten. Als der Zug in Emsdetten eintraf, wandte sich eine der Gruppen gegen die beiden Männer, beleidigte sie verbal und griff sie körperlich an.

Die Angreifer schlugen und traten auf die Opfer ein, woraufhin beide kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Die Täter flüchteten anschließend, bevor die Behörden sie identifizieren konnten. Die verletzten Männer wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt.

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Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Hochwertiges Videomaterial des Angriffs und der vier Verdächtigen wurde sichergestellt. Die Behörden rufen Zeugen oder Personen mit Hinweisen auf, sich zu melden.

Hinweise können über die kostenlose Hotline der Bundespolizei unter 0800 6 888 000 oder beim örtlichen Polizeirevier Münster unter 0251/97437-0 abgegeben werden.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei stützt sich auf Videoaufnahmen und die Mithilfe der Öffentlichkeit, um die Täter zu identifizieren. Beide Opfer wurden ärztlich behandelt, das Ausmaß ihrer Verletzungen wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Personen mit Kenntnissen über den Vorfall werden aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.

Quelle