Solingen setzt auf Solarenergie: FDP plant bodengestützte Photovoltaik auf öffentlichen Flächen
Charlotte WagnerSolingen setzt auf Solarenergie: FDP plant bodengestützte Photovoltaik auf öffentlichen Flächen
Die Stadt Solingen erkundet neue Wege, um ihre Solarkapazitäten auszubauen. Ein aktueller Vorschlag der Freien Demokratischen Partei (FDP) sieht vor, das Potenzial für bodengestützte Photovoltaik(PV)-Anlagen in der gesamten Stadt zu prüfen. Dies folgt auf eine Studie, die ergab, dass Solingen kein bedeutendes Zentrum für Windenergie werden wird.
Die FDP fordert die Stadtverwaltung auf, geeignete Freiflächen für Solaranlagen zu ermitteln. Dazu könnten Parkplätze, Schulhöfe und andere öffentliche Flächen zählen. Bodengestützte Systeme ermöglichen eine doppelte Nutzung der Flächen, etwa durch Agri-Photovoltaik oder Solarüberdachungen über Wegen.
Die Energiewende im Bergischen Land wird voraussichtlich stark vom Ausbau der Solarenergie abhängen. Überschüssiger Strom könnte für die Elektrolyse genutzt werden, um grünen Wasserstoff zu erzeugen und zu speichern. Diese gespeicherte Energie lässt sich bei Bedarf wieder in Strom umwandeln.
Laut der NRW-Studie wird Solingen voraussichtlich nicht auf Windenergie setzen. Stattdessen könnten bodengestützte PV-Anlagen eine Schlüsselrolle bei der Erfüllung der Ziele für erneuerbare Energien spielen. Der FDP-Vorschlag zielt darauf ab, die Umsetzung solcher Solarprojekte in der Stadt zu beschleunigen.
