Flughafen Köln/Bonn setzt auf Solaranlagen für mehr Ökostrom und Klimaneutralität
Sophia WeberFlughafen Köln/Bonn setzt auf Solaranlagen für mehr Ökostrom und Klimaneutralität
Flughafen Köln/Bonn baut Ökostrom-Kapazitäten mit neuen Solaranlagen aus
Der Flughafen Köln/Bonn erweitert seine Kapazitäten für erneuerbare Energien durch den Bau neuer Solaranlagen. Das Projekt ist Teil des Plans, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Künftig werden mehrere Gebäude mit Dach-Photovoltaikanlagen ausgestattet, um die grüne Stromerzeugung zu steigern.
Geplant ist die Installation von PV-Modulen auf vier Frachtlagern und Verwaltungsgebäuden. Die größte Anlage mit einer Leistung von 1.500 kWp wird auf dem neuen Logistikzentrum von UPS montiert. Weitere Solarpaneele folgen auf dem FedEx-Lager (700 kWp) sowie auf zwei Bürogebäuden von Eurowings (zusammen 400 kWp).
Insgesamt werden die Anlagen eine Spitzenleistung von etwa 2,6 MWp erbringen und voraussichtlich jährlich rund 2.300 MWh Solarstrom produzieren. Die Investitionssumme für die PV-Systeme beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Flughafen sein Blockheizkraftwerk modernisiert. Geplante Vorhaben umfassen zudem eine neue Umspannstation und eine Biomasseanlage für Holzschnitzel. Zudem sollen emissionsfreie Heiz- und Kühlsysteme durch Eisspeichertechnologie in Kombination mit Photovoltaik und Wärmepumpen realisiert werden.
Die neuen Solaranlagen werden die Versorgung mit sauberer Energie am Flughafen erhöhen. Zusammen mit weiteren geplanten Investitionen unterstützen sie das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 und zielen darauf ab, die CO₂-Emissionen des Flughafenbetriebs zu reduzieren.
