Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen
Solingen reformiert Nachhaltigkeitsstrukturen – Stadt betont Kontinuität und Stärkung zentraler Zukunftsthemen
Solingen – Die Stadt Solingen baut ihre Verwaltungsstrukturen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz um – und stellt klar: Die langjährige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt ein fester Bestandteil der kommunalen Politik. Oberbürgermeister Daniel Flemm und die Verwaltung betonen, dass die aktuellen organisatorischen Änderungen keine Kürzung, sondern eine Weiterentwicklung und Stärkung des Nachhaltigkeitsprozesses darstellen.
Solingen gestaltet Klimaschutz und Nachhaltigkeit neu
Die Stadt Solingen reformiert ihr Vorgehen in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Mit neuen Verwaltungsstrukturen, darunter ein eigenes Klimabüro und ein überarbeiteter Lenkungsausschuss, will sie ihre Anstrengungen intensivieren. Diese Veränderungen folgen der Verabschiedung eines aktualisierten Klimaschutzplans für 2024–2030.
Künftig werden zwei zentrale Gremien die Arbeit vorantreiben: die Klimapartnerschaft Solingen und das neu geschaffene Städtische Klimabüro. Diese Neuausrichtung wurde im März 2024 mit der Annahme des Klimaschutzkonzepts 2024–2030 formal beschlossen. Die Partnerschaft vereint Kommunalverwaltung, Unternehmen, Vereine und Bürgerinitiativen, um Maßnahmen abzustimmen.
Solingen hat bereits konkrete Schritte unternommen, um Emissionen zu senken und sich an den Klimawandel anzupassen. Dazu zählen die Einrichtung von 37 „Orten des Wandels“, die frühzeitige kommunale Wärmeplanung sowie die Umgestaltung von Wäldern zur Steigerung der Klimaresilienz. Das Engagement der Stadt reicht bis ins Jahr 2018 zurück, als sie am Pilotprojekt „Globale Nachhaltige Kommune NRW“ teilnahm.
Um Entscheidungsprozesse zu straffen, wurden die Ausschüsse neu geordnet: Der Unterausschuss für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Klimaschutz (UNNK) übernimmt künftig die politische Steuerung der Nachhaltigkeitsarbeit. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) bleibt hingegen für die übergeordnete Stadt- und Klimapolitik zuständig. Bisherige Arbeitsgruppen wurden in das Amt für Natur und Umwelt integriert. Zudem wurde Solingen als „Europäische Klimaschutzkommune“ ausgezeichnet.
In Zukunft will die Stadt den Dialog mit Bürgern, Unternehmen und der Klimapartnerschaft fortsetzen, um Transparenz und Zusammenarbeit zu gewährleisten. Die Finanzierung von Projekten bleibt Priorität – aktiv werden weiterhin Fördermittel für Nachhaltigkeitsinitiativen akquiriert.
Ziel der Umstrukturierung ist es, die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsarbeit effizienter zu gestalten. Mit klaren Zuständigkeiten für die Klimapartnerschaft, das neue Klimabüro und die politischen Gremien will Solingen seine Ziele konsequent vorantreiben. Ein kontinuierlicher Austausch mit allen Beteiligten und ein Fokus auf Ressourceneffizienz werden die künftigen Maßnahmen prägen.

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