25 June 2026, 20:02

Solingen gründet dauerhaftes Büro gegen Armut nach erster Konferenz

Solingen: Arbeitskreis Armutskonferenz hat seine Arbeit aufgenommen

Solingen gründet dauerhaftes Büro gegen Armut nach erster Konferenz

Solingen hat ein Büro der Armutskonferenz eingerichtet, um die Dynamik zwischen den jährlichen Veranstaltungen aufrechtzuerhalten. Die Initiative vereint Fachleute und Bürger:innen, um lokale Herausforderungen im Kampf gegen Armut anzugehen. Das erste Treffen fand im Mehrgenerationenhaus an der Van-Meenen-Straße statt.

Auf der kürzlich stattgefundenen ersten Armutskonferenz der Stadt trafen sich 70 Expert:innen, um Lösungsansätze zu diskutieren. Im Anschluss wurde das neue Büro gegründet, um die Arbeit kontinuierlich fortzuführen und konkrete Projekte zu entwickeln. Es agiert als zivilgesellschaftliche Initiative – unabhängig von politischen Maßnahmen gegen Armut.

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Dem Gremium gehören Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen an, darunter der Ausschuss für Soziales, Arbeitslosenhilfe, Obdachlosenunterstützung, lokale Initiativen und Migrant:innenselbstorganisationen. Viele Mitglieder bringen eigene Erfahrungen mit den Schwierigkeiten benachteiligter Gruppen ein. Zum Sprecher wurde Horst Koss gewählt, Vorsitzender des Sozialausschusses.

Geplant sind alle vier Wochen stattfindende Treffen, um Unterstützung schnell umzusetzen. Fachwissen steuern zudem Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung bei, darunter Sozialdezernent Jan Welzel und Heike Auer aus der Strategischen Planung.

Ziel des Büros ist es, bedarfsgerechte Hilfe für bedürftige Bürger:innen zu leisten. Durch die vielfältige Zusammensetzung und regelmäßige Abstimmung sollen Maßnahmen beschleunigt werden. Die Initiative steht für einen strukturierten Ansatz im Kampf gegen Armut in Solingen.

Quelle