Siegen feiert Tag der Deutschen Einheit mit Blick auf die Gebietsreform 1975
Theo BauerSiegen feiert Tag der Deutschen Einheit mit Blick auf die Gebietsreform 1975
Siegen feiert Tag der Deutschen Einheit mit Sonderveranstaltung am 3. Oktober
Am 3. Oktober begeht Siegen den Tag der Deutschen Einheit mit einer festlichen Veranstaltung, die sich besonders der städtischen Entwicklung während der Gebietsreform Nordrhein-Westfalens 1975 widmet. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Feier im Historischen Ratssaal des Siegeners Rathauses teilzunehmen.
Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Steffen Mues, der im weiteren Verlauf die Festansprache halten wird. Dabei verbindet er historische Einordnungen mit lockeren, unterhaltsamen Anmerkungen.
Den Auftakt des Programms bestreitet Stadtarchivar Daniel Schneider mit einem Vortrag über die Auswirkungen der Reform von 1975 auf Siegen. Zwar belegen übergeordnete Unterlagen, dass die NRW-Reform zwischen 1966 und 1976 die Zahl selbstständiger Städte und Kreise deutlich verringerte – doch konkrete Details zu Siegen, etwa zu Eingemeindungen oder Verwaltungsänderungen, sind nur lückenhaft überliefert.
Für den musikalischen Rahmen sorgt ein gemeinsamer Auftritt des Männerchors 1853 Eiserfeld und des Männerchors Concordia Eiserfeld. Zwei Gebärdensprachdolmetscher begleiten die Veranstaltung, um allen Gästen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
Die Feier bietet Gelegenheit, Siegenes Vergangenheit zu reflektieren und zugleich die nationale Einheit zu würdigen. Die Organisatoren rufen die Bevölkerung ausdrücklich zur Teilnahme auf. Nach der Rede des Bürgermeisters und den musikalischen Darbietungen endet die Veranstaltung.






