Sebastian Kehls Abschied markiert das Ende einer BVB-Ära
Sebastian Kehls 24-jährige Karriere bei Borussia Dortmund ist überraschend zu Ende gegangen. Der ehemalige Mittelfeldspieler und spätere Sportdirektor hinterlässt ein Erbe der Hingabe – sowohl auf dem Platz als auch in den Führungsgremien des Vereins. Sein Abschied markiert das Ende einer langen Ära für den BVB.
Kehl stieß bereits als Teenager zu Borussia Dortmund, getrieben vom Traum einer Profikarriere. Gemeinsam mit dem damaligen Torhüter Roman Weidenfeller durchquerte er Deutschland, um diesen Traum zu verfolgen. Die beiden teilten zahlreiche Erfahrungen – zunächst als Spieler, später als Vereinsverantwortliche.
Unter Kehls Führung als Sportdirektor tätigte Dortmund einige spektakuläre Transfers und steuerte wichtige Spielerverkäufe. Zwar gelang dem Verein in seiner Amtszeit kein DFB-Pokal-Sieg, doch erreichte die Mannschaft erneut das Finale der Champions League. Weidenfeller, der jahrzehntelang an Kehls Seite stand, lobte dessen unermüdlichen Einsatz. Er schilderte, wie Kehl alles gab, um den Verein voranzubringen – ob als Aktiver oder als Funktionär.
Mit Kehls Abgang verliert Borussia Dortmund eine seiner prägendsten Persönlichkeiten. Sein Einfluss reichte vom Kabinett bis zum Transfermarkt und prägte die Entwicklung des Clubs über Jahre. Die Spuren seiner Arbeit – beim Teamaufbau wie bei der Förderung ehrgeiziger Ziele – werden noch lange nach seinem Weggang sichtbar bleiben.






