06 April 2026, 18:03

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Airport-Sicherheitskontrolle mit einem Stuhl, Absperrpollern, Maschinen, einem Bildschirm, einer bedruckten Tafel, Glaswänden, Deckenleuchten und sichtbarem Boden.

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

65-Jähriger US-Reisender löst Sicherheitsalarm am Flughafen Köln/Bonn aus

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Am 24. September 2025 sorgte ein 65-jähriger US-Amerikaner am Flughafen Köln/Bonn für einen Sicherheitsalarm, nachdem bei einer Routinekontrolle in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt wurde. Der Mann gab später an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Munition in seine Tasche gelangt war.

Der Vorfall ereignete sich, als Sicherheitskräfte das Gepäck des Mannes vor seinem Abflug scannten. Dabei wurde eine einzelne 9-Millimeter-Patrone in seinem Handgepäck gefunden. Die Bundespolizei bestätigte, dass es sich um eine funktionsfähige Munition handelte, die eine potenzielle Gefahr darstellte.

Der Reisende, der nach Palma de Mallorca fliegen wollte, kooperierte mit den Behörden. Er bezeichnete sich als Waffenliebhaber, konnte den Vorfall jedoch nicht schlüssig aufklären. Trotz des Fundes durfte er seine Reise nach Hinterlegung einer Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro fortsetzen.

Nach deutschem Recht ist das Mitführen von Munition in den Sicherheitsbereichen von Flughäfen streng verboten. Dem Mann drohen nun strafrechtliche Konsequenzen nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz. Die Patrone wurde beschlagnahmt, die Behörden warnten vor den schweren rechtlichen Folgen solcher Verstöße.

Der Reisende bestieg nach Zahlung der Kaution seinen Flug, doch die Ermittlungen laufen weiterhin. Bei einer Verurteilung müssen ihm Strafen wegen Verstößen gegen die strengen Flughafen-Sicherheitsvorschriften drohen. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung gründlicher Gepäckkontrollen vor dem Betreten der Sicherheitsbereiche.

Quelle