Rheinmetall-Chef kauft im Crash – und kassiert 160.000 Euro Gewinn in 24 Stunden
Sophia WeberRheinmetall-Chef kauft im Crash – und kassiert 160.000 Euro Gewinn in 24 Stunden
Rheinmetalls Aktie erlebte im jüngsten Börsencrash einen steilen Einbruch – doch nur wenige Tage später folgte eine kräftige Erholung. Der Kursrutsch war zunächst eine Folge der verunsichernden US-Zollpolitik, doch die Papiere des Rüstungskonzerns legten anschließend um 39 Prozent gegenüber ihren Tiefstständen zu. Besonders Aufmerksamkeit erregte der rechtzeitig getätigte Aktienkauf von Vorstandschef Armin Papperger während der Talfahrt – ein Geschäft, das sich schnell als lukrativ erwies.
Der Marktumschwung begann, als die verschärften US-Zölle die Börsenkurse in den freien Fall trieben. Besonders hart traf es Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall. Bis zum „Schwarzen Montag“ waren die Aktien des Konzerns abgestürzt – ein Moment, in dem CEO Papperger handelte.
An jenem Tag erwarb Papperger 669 Rheinmetall-Aktien zu Kursen zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Stück. Der Gesamtkauf belief sich auf rund 710.000 Euro. Wie vorgeschrieben, meldete er den Vorgang später der deutschen Finanzaufsicht BaFin.
Bereits am folgenden Dienstag hatte sich der Rheinmetall-Kurs wieder auf etwa 1.300 Euro pro Aktie erholt. Pappergers Investment verbuchte innerhalb von 24 Stunden einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro. In Online-Foren wurde sein Schritt schnell als mutiges Beispiel für das Motto „Buy the Dip“ gefeiert.
Die Erholung beschränkte sich jedoch nicht auf das Geschäft des Vorstandschefs. Sowohl institutionelle Anleger als auch Privatkunden stiegen wieder bei Rheinmetall ein und trieben den Kurs um 39 Prozent über die Crash-Tiefstände hinaus. Seit Januar hat die Aktie sogar etwa 117 Prozent zugelegt – ein deutlich stärkerer Anstieg als der Gesamtmarkt.
Pappergers gut getimter Kauf unterstreicht die Widerstandsfähigkeit Rheinmetalls in turbulentem Börsenumfeld. Die Aktie notiert mittlerweile nahe den Jahreshöchstständen und spiegelt damit das Vertrauen der Anleger wider. Für den CEO hat sich das Engagement bereits mit einem sechsstelligen Buchgewinn ausgezahlt.






