29 April 2026, 12:04

Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas

Ein Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schule Zone Ahead" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, Leitungen, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas

Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen in Schul- und Kitanähe durch

Am Dienstag, den 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Umgebung von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil einer übergeordneten Kampagne zur Verbesserung der Kindersicherheit, mit besonderem Fokus auf riskantes Fahrverhalten und mangelnde Fahrzeugsicherheit in der Nähe von Bildungseinrichtungen.

Die Kontrollen waren Bestandteil der jährlichen länderübergreifenden Aktion "Sicher.Mobil.Leben", die jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt setzt. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Schutz von Kindern auf ihrem Weg zur Schule und in die Kita. Dabei wurden über 300 Geschwindigkeitsverstöße registriert, darunter ein Fahrer, der in einer 30er-Zone 68 km/h fuhr. Selbst ein Schulbus wurde mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt – er war mit 48 km/h unterwegs, obwohl nur 30 km/h erlaubt waren.

Neben Rasern deckten die Beamten zudem zahlreiche Fälle auf, in denen Kindersitze fehlten oder falsch montiert waren. Die Polizei ging auch direkt auf Verkehrsteilnehmer zu, sprach Sicherheitsbedenken an und sensibilisierte Kinder und Jugendliche für Gefahren im Straßenverkehr. Verkehrssicherheitsberater arbeiteten mit Viertklässlern zusammen und schulten sie in praktischen Übungen, um gefährliche Bereiche sicher zu durchqueren.

Auch Fahrräder wurden im Rahmen der Aktion überprüft. Räder, die den Sicherheitsstandards entsprachen, erhielten eine Plakette des Deutschen Verkehrssicherheitsrats. Ziel war es, sowohl Fahrzeuge als auch Radfahrer zur Einhaltung der Vorschriften zu bewegen und so das Unfallrisiko für junge Fußgänger und Radfahrer zu verringern.

Die Aktion machte deutlich, welche Gefahren weiterhin in der Nähe von Schulen und Kitas bestehen – von überhöhter Geschwindigkeit bis hin zu mangelhaft gesicherten Kindern. Durch die Kombination von Kontrollen und Aufklärung wollten die Behörden die Sicherheit von Kindern auf ihrem Schul- und Kitaweg verbessern. Die Maßnahmen der Kampagne werden im Rahmen weiterer Verkehrssicherheitsinitiativen fortgesetzt.

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