26 April 2026, 08:03

Polizei Mönchengladbach setzt auf Kinderhilfe für mehr Verkehrssicherheit vor Schulen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Schulgeschwindigkeit 25 bei Kindern" auf einem weißen Hintergrund.

Polizei Mönchengladbach setzt auf Kinderhilfe für mehr Verkehrssicherheit vor Schulen

Mönchengladbacher Polizei führt Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit an Schulen durch

Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich eine einwöchige Kampagne durchgeführt, um die Verkehrssicherheit in der Nähe von Schulen zu verbessern. Vom 11. bis 18. Juni arbeiteten Beamte gemeinsam mit Grundschülern zusammen, um die Geschwindigkeit von Autofahrern zu überwachen. Ziel der Initiative war es, Kraftfahrer daran zu erinnern, in Bereichen mit Kindern besonders langsam zu fahren.

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Den Auftakt machte am 13. Juni die vierte Klasse der Günhovener Grundschule, die die Polizisten bei den Kontrollen unterstützte. Gemeinsam überprüften sie 163 Fahrzeuge in der Nähe ihrer Schule. Dabei erhielten 112 Fahrer eine Dankeskarte für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, während 46 eine Verwarnung für leichtes zu schnelles Fahren ausgestellt bekamen.

Drei Tage später beteiligten sich Zweitklässler der KGS Bell an ähnlichen Kontrollen. Sie beobachteten 122 Fahrzeuge – 104 Fahrer wurden mit einer Dankeskarte belohnt, 18 erhielten eine Verwarnung. Am folgenden Tag halfen Zweitklässler der katholischen Grundschule Untereicken der Polizei bei der Überprüfung von 96 Fahrzeugen. Hier bedankten sich die Beamten bei 87 Autofahrern für ihre Regeltreue, neun mussten wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit verwarnt werden.

Fahrer, die nur leicht zu schnell unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten und erhielten in einem kurzen Gespräch von den Kindern eine schriftliche Ermahnung – als eindringliche Erinnerung, in der Nähe von Schulen und Kitas besonders vorsichtig zu sein. Wer sich an die Regeln hielt, bekam zur Anerkennung eine Dankeskarte überreicht.

Die Aktion endete am 18. Juni. Die Mönchengladbacher Polizei bedankte sich bei allen beteiligten Schulen und Beamten. Die Kampagne sollte das Bewusstsein für sicheres Fahren in Risikobereichen schärfen. Die Polizei hofft, dass die Maßnahme nachhaltig zur Verkehrssicherheit rund um die örtlichen Schulen beiträgt.

Quelle