Peace Cycling Tour verbindet Münster und Osnabrück für den Frieden und Leprahilfe
Sophia WeberPeace Cycling Tour verbindet Münster und Osnabrück für den Frieden und Leprahilfe
Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September 2023 zur Peace Cycling Tour – einer historischen Fahrradtour, die die beiden Städte verband. Die Veranstaltung ehrte das Erbe des Westfälischen Friedens und machte gleichzeitig auf die Situation von Leprakranken im Globalen Süden aufmerksam, um Spenden für deren Unterstützung zu sammeln. Die Teilnehmer starteten von ihren jeweiligen Rathäusern aus und trugen Botschaften der Einheit zwischen den Bürgermeistern beider Städte mit sich.
Die Tour begann zeitgleich in Münster und Osnabrück, wobei die Radfahrer in Richtung Lengerich fuhren. Dort tauschten sie Briefe zwischen Markus Lewe, Oberbürgermeister von Münster, und Katharina Pötter, Bürgermeisterin von Osnabrück, aus. Pötters Schreiben übermittelte herzliche Grüße und gute Wünsche für den Erfolg der Veranstaltung, während Lewes Botschaft durch die Radfahrer an Pötter überreicht wurde.
Vor dem Start der Tour empfing Angela Stähler, Bürgermeisterin von Münster, im Friedenssaal des Historischen Rathauses eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW). Die Organisation führt derzeit ein Projekt in Togo durch, das den Kampf gegen Lepra durch besseren Zugang zu medizinischer Versorgung für Betroffene unterstützt. Die Fahrradtour selbst hatte zum Ziel, Spenden für ähnliche Initiativen im Globalen Süden zu sammeln.
Das letzte Etappenziel in Münster war das Lepra-Museum in Kinderhaus. Die Veranstaltung diente sowohl als symbolische Geste des Friedens als auch als konkrete Hilfsaktion für Leprakranke weltweit.
Die Peace Cycling Tour festigte die Verbindungen zwischen Münster und Osnabrück und lenkte die Aufmerksamkeit auf eine anhaltende Gesundheitskrise. Die während der Fahrt gesammelten Spenden fließen direkt in Projekte zur Leprabehandlung, darunter auch die Arbeit der DAHW in Togo. Der Austausch der Briefe und die gemeinsame Radtour unterstrichen die doppelte Botschaft der Veranstaltung: historische Erinnerung und globale Solidarität.






