29 March 2026, 18:08

NRW verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit neuen Schutzmaßnahmen

Plakat betitelt "Der Kreis von Wilts, Das Gesetz über ansteckende Tierkrankheiten, 1878" Ankündigung einer Mitteilung über Schweinefieber.

NRW verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit neuen Schutzmaßnahmen

Nordrhein-Westfalen verschärft Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

Nach einem Anstieg infizierter Wildschweine verstärkt Nordrhein-Westfalen die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und der Hochsauerlandkreis haben strengere Vorschriften erlassen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Behörden erweitern nun Zäune und intensivieren die Jagd, um den Wildschweinbestand in Risikogebieten zu reduzieren.

Bisher wurden rund 170 infizierte Wildschweine in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein nachgewiesen. Als Reaktion haben die Behörden Sperrzonen eingerichtet und das Kerngebiet der Eindämmung auf etwa 143.000 Hektar ausgedehnt. Ein bereits 114 Kilometer langer Schutzzaun soll um weitere 25 Kilometer verlängert werden, um die Bewegung der Tiere zu blockieren.

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Drohnen und Suchtrupps durchkämmen Brachflächen, auf denen kranke Wildschweine oft Kühlung suchen. Durch intensive Kadaversuchen sollen infizierte Tiere schnell gefunden und entfernt werden, bevor sich die Krankheit weiter ausbreitet. Gleichzeitig wird durch koordinierte Jagd der Wildschweinbestand innerhalb der umzäunten Kernzone verringert.

Zur Finanzierung dieser Maßnahmen hat das Land einen Wechselbrief eingeführt, der die notwendigen Ausgaben für die ASP-Bekämpfung abdeckt und den lokalen Behörden eine schnelle Reaktion ermöglicht. Die betroffenen Gebiete erstrecken sich auch auf Nachbarbundesländer wie Hessen, was eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfordert.

Die erweiterten Zäune und verschärften Jagdmaßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus stoppen. Bei bereits 170 nachgewiesenen infizierten Tieren liegt der Fokus auf schneller Erkennung und Beseitigung. Die Landesmittel stellen sicher, dass die Kreise diese Anstrengungen ohne finanzielle Belastung aufrechterhalten können.

Quelle