05 May 2026, 06:09

NRW und Niederlande suchen Lösungen für grenzüberschreitende Zukunftsthemen

Eine Europakarte mit dem Logo des Europäischen Umweltbüros in der linken oberen Ecke, die in verschiedenen Grüntönen schattiert ist, um EU-Regionen anzuzeigen.

NRW und Niederlande suchen Lösungen für grenzüberschreitende Zukunftsthemen

Zweites NRW-Niederlande-Zukunftsforum: Gemeinsame Lösungen für grenzüberschreitende Herausforderungen

Beim zweiten NRW-Niederlande-Zukunftsforum trafen sich kürzlich Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Grand Hotel Huis ter Duin in Noordwijk. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Herausforderungen in den Bereichen Energie, Sicherheit, Migration und wirtschaftliches Wachstum – Themen, die beide Regionen gleichermaßen beschäftigen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, der die beiden Regionen als „starke Partner, enge Freunde und vertrauensvolle Nachbarn“ bezeichnete. Er betonte die langjährige und enge Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden, die weit über wirtschaftliche Interessen hinausgehe.

Auf dem Forum wurden zentrale Themen wie der Ausbau der Energiewirtschaftskooperation, die grenzüberschreitende Mobilität und die innere Sicherheit diskutiert. Dr. Leonard Birnbaum, Willemien Terpstra und Otto Fricke setzten sich für strukturelle Reformen im Energiesektor ein, während Eva van Pelt und Jan Keller erörterten, wie benachbarte Regionen zu Hochtechnologie-Standorten entwickelt werden können.

Für die chemische Industrie präsentierten Jürgen Hoekstra und Michael Vassiliadis Vorschläge, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dr. Nikolaus Meyer-Landrut wies darauf hin, dass einzelne Akteure allein nicht über die notwendige Größe verfügten, um die anstehenden Probleme zu lösen. Der ehemalige Bundesminister Peter Altmaier verglich den Ansatz des Forums mit dem Évian-Forum, einem Vorbild für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Jean Asselborn aus Luxemburg steuerte eine geopolitische Perspektive auf die aktuelle Position Europas bei.

Zum Abschluss der Gespräche kündigten die Veranstalter die Erarbeitung eines gemeinsamen Manifests an. Dieses Dokument soll politische Handlungsempfehlungen für das nächste NRW-Niederlande-Zukunftsforum enthalten.

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Das Forum unterstrich die Notwendigkeit einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Ein gemeinsames Manifest wird derzeit ausgearbeitet, um künftige politische Entscheidungen zu leiten. Dabei bleiben Energiereformen, Sicherheit und wirtschaftliche Verflechtung zentrale Säulen der Partnerschaft.

Quelle