27 April 2026, 10:03

NRW rüstet Nahverkehr mit mehr Kameras und Sicherheitskräften gegen Gewalt auf

Eine Gruppe von Menschen, die eine Reihe von Bussen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel fotografieren

NRW rüstet Nahverkehr mit mehr Kameras und Sicherheitskräften gegen Gewalt auf

Öffentlicher Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen: Massiver Ausbau von Überwachungsmaßnahmen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Nordrhein-Westfalen (NRW) wird der öffentliche Nahverkehr mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen aufgerüstet. Mehr Kameras, Körperkameras und Sicherheitsstreifen sollen die steigende Gewalt gegen Beschäftigte eindämmen. Allein im vergangenen Jahr wurden auf Regionalstrecken über 1.300 Bedrohungen und 905 körperliche Angriffe auf Mitarbeiter registriert.

Der Vorstoß für besseren Schutz kommt als Reaktion auf die drastisch gestiegene Zahl von Übergriffen auf Verkehrsmitarbeiter. Mittlerweile sind rund 90 Prozent der S-Bahnen und Regionalzüge in NRW mit Videokameras ausgestattet. Künftige Nachrüstungen sollen sicherstellen, dass jeder Zug im Netz überwacht wird.

Körperkameras gehören inzwischen zur Standardausrüstung von Sicherheitskräften, die Bahnhöfe und Züge patrouillieren. Die kleinen Geräte haben dazu beigetragen, Konflikte zu deeskalieren und Angriffe zu verhindern – sowohl durch abschreckende Wirkung als auch durch klare Beweismittel. Im Rheinland laufen zudem Pilotprojekte, bei denen auch anderes Fahrpersonal mit Bodycams ausgestattet wird.

Die Dortmunder Verkehrsbetriebe gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen nachts Sicherheitskräfte ein, die aus einer Leitstelle heraus Live-Videoaufnahmen überwachen. Gleichzeitig werden neue Busse mit Kameras ausgerüstet, die das gesamte Innere abdecken und so tote Winkel vermeiden.

Mit dem Ausbau von Überwachungskameras und Körperkameras soll die Sicherheit für Fahrgäste und Personal gleichermaßen erhöht werden. Durch die lückenlosere Beobachtung von Zügen und Bussen erhoffen sich die Behörden eine Reduzierung der Gewaltvorfälle. Zudem liefern die Aufnahmen wertvolles Material für die Aufklärung von Straftaten.

Quelle