21 April 2026, 20:02

NRW baut neues Regierungsviertel mit 2.000 Arbeitsplätzen in Düsseldorf

Eine Sammlung von Gebäuden.

NRW baut neues Regierungsviertel mit 2.000 Arbeitsplätzen in Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen plant zwei neue Regierungsgebäude im Düsseldorfer Zentrum

In Düsseldorf entsteht ein neues Regierungsviertel: Das Land Nordrhein-Westfalen will auf dem letzten verbleibenden staatseigenen Grundstück im Regierungsbezirk zwei moderne Bürogebäude errichten. Fast 2.000 Beschäftigte sollen dort zusammengeführt werden – ein Schritt, der laut Behörden die Effizienz steigern und durch den Verzicht auf teure Mietverträge in anderen Standorten Kosten sparen soll.

Die Neubauten entstehen an der Haroldstraße 5, einem zentralen Standort in unmittelbarer Nähe zum Landtag und zur Staatskanzlei. Eines der Gebäude wird als Bürokomplex für die NRW.Bank genutzt, das andere dient als Verwaltungszentrum der Landesregierung. Den Großteil der Flächen im neuen Komplex wird das Finanzministerium belegen.

Mit dem Projekt wird zudem das veraltete Finanzministeriumsgebäude an der Jägerhofstraße ersetzt, das in die Jahre gekommen ist. Durch die Bündelung der Standorte entfallen mehrere externe Mietverträge. Der Energieverbrauch in den neuen Gebäuden soll im Vergleich zu den alten Standorten um über 50 Prozent sinken.

Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Ministerien und Behörden werden künftig in dem neuen Komplex arbeiten. Die zentrale Lage ermöglicht eine engere Verzahnung mit den politischen Entscheidungsträgern und soll den Arbeitsalltag effizienter gestalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bebauung markiert die letzte Nutzung des staatseigenen Grundbesitzes im Düsseldorfer Regierungsviertel. Nach Fertigstellung werden die Gebäude zentrale Finanz- und Verwaltungsfunktionen unter einem Dach vereinen. Wann mit dem Bau begonnen und der Umzug stattfinden soll, steht laut Behörden jedoch noch nicht fest.

Quelle