Humanoide Roboter revolutionieren Logistiklager – Pilotprojekt in Duisburg gestartet
Moritz WernerHumanoide Roboter revolutionieren Logistiklager – Pilotprojekt in Duisburg gestartet
Pilotprojekt testet humanoide Roboter in Logistiklagern – Start in Duisburg
In Duisburg hat ein Pilotprojekt begonnen, das den Einsatz humanoider Roboter in Lagerbetrieben erprobt. Das Vorhaben, geleitet von den Unternehmen Accenture, Vodafone Procure & Connect und SAP, zielt darauf ab, Effizienz und Sicherheit in logistischen Umgebungen zu steigern. Die Roboter arbeiten dabei Hand in Hand mit menschlichen Mitarbeitenden und erhalten ihre Aufgaben über die Lagerverwaltungssoftware von SAP.
Die Testphase fand im Lager von Vodafone Procure & Connect statt, wo die Roboter nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integriert wurden. Die Maschinen, ausgestattet mit Accentures Robot Brain-Lösung, eigneten sich Fähigkeiten durch Nachahmung und bestärkendes Lernen an. Vor ihrem Einsatz absolvierten sie ein Training in digitalen Simulationen des Lagers.
Die Roboter kommunizierten auf natürliche Weise mit den Beschäftigten – per Sprache, Gesten und Text. Zu ihren Aufgaben gehörten die Überprüfung von Betriebsabläufen sowie die Identifizierung von Ineffizienzen. Während des Pilotbetriebs wiesen sie auf Sicherheitsrisiken und Verbesserungspotenziale hin und übermittelten ihre Erkenntnisse direkt in das SAP-System, um Echtzeit-Nachverfolgung zu ermöglichen.
Accenture entwickelte die künstliche Intelligenz und das operationelle Framework der Roboter, während SAP für die Systemintegration verantwortlich zeichnete. Die Zusammenarbeit spiegelt Accentures Bestreben wider, fortschrittliche Robotik und physische KI in industriellen Anwendungen voranzutreiben. Ziel ist es, neue Arbeitsmodelle zu erforschen und Lagerprozesse zu optimieren.
Das Pilotprojekt zeigte, wie humanoide Roboter Lagermitarbeitende unterstützen und die Entscheidungsfindung verbessern können. Die gewonnenen Daten wurden in die SAP-Plattform eingespeist und lieferten Führungskräften sofortige Einblicke. Die beteiligten Unternehmen planen nun, die Ergebnisse auszuwerten, um eine mögliche breitere Einführung in der Logistikbranche zu prüfen.






