Neue Initiative: Grundschulen werden zu sicheren Orten gegen sexualisierte Gewalt
Charlotte WagnerNeue Initiative: Grundschulen werden zu sicheren Orten gegen sexualisierte Gewalt
"Schule als sicherer Ort": Neue Initiative gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen
In den Grundschulen der Stadt startet demnächst das neue Sicherheitsprogramm "Schule als sicherer Ort". Das Vorhaben zielt darauf ab, sexualisierte Gewalt zu verhindern und die Sicherheit an 14 ausgewählten Standorten zu verbessern. Der Stadtrat gab am 24. September 2025 grünes Licht für das Projekt – damit beginnt die Pilotphase.
Im ersten Schritt stehen zwei zentrale Maßnahmen im Fokus: bauliche Nachrüstungen und präventive Bildungsarbeit. An den 14 Schulen werden 682 Türen mit neuen Schließzylindern und Drehknäufen ausgestattet, zudem wird die Außenbeschilderung für eine bessere Sichtbarkeit optimiert. Die technischen Anpassungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Auf pädagogischer Ebene beginnen an 21 Schulen Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema Gewaltprävention. Zudem führt das Programm altersgerechte Unterrichtseinheiten für alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen ein. Für diese bildungsspezifischen Maßnahmen sind etwa 258.600 Euro veranschlagt.
Den Anfang machen Schulen mit besonders dringendem Handlungsbedarf, doch auch weitere Einrichtungen, die die Kriterien erfüllen, können später einsteigen. Der Fortschritt wird jährlich überprüft, um die Strategie auf Basis der Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Die Pilotphase verbindet physische Sicherheitsvorkehrungen mit gezielter Aus- und Weiterbildung sowie Unterrichtsmodulen. Anhand der jährlichen Evaluierungen entscheidet sich, wie das Konzept künftig ausgestaltet wird. Die Gesamtinvestitionen für technische und pädagogische Maßnahmen belaufen sich auf über 400.000 Euro.






