Nachhaltige Verpackungen: Wie SPIES Packaging Einweg- und Mehrwegsysteme revolutioniert
Theo BauerNachhaltige Verpackungen: Wie SPIES Packaging Einweg- und Mehrwegsysteme revolutioniert
Die europäische Verpackungsbranche steuert auf Nachhaltigkeit zu – mit Unternehmen wie SPIES Packaging an der Spitze. Der deutsche Spezialist für innovative Kunststofflösungen setzt sowohl auf Einweg- als auch auf Mehrwegverpackungen und reduziert dabei Abfall und Emissionen. Neue Vorschriften und intelligente Technologien treiben den Wandel voran, von der Gestaltung bis zur Rückverfolgung von Verpackungen.
2023 führte Deutschland ein Gesetz ein, das Gastronomiebetriebe verpflichtet, für Speisen und Getränke auch Mehrwegangebote bereitzustellen. Die Wirkung zeigt sich bereits: Der Anteil von Mehrwegverpackungen im Außer-Haus-Bereich stieg von 0,7 Prozent im Jahr 2022 auf 1,6 Prozent 2023. Dennoch dominiert nach wie vor Einweg – die Menge wuchs im selben Zeitraum von 13,6 auf 14,6 Milliarden Einheiten.
SPIES Packaging setzt auf Abfallvermeidung durch sowohl Mehrweg- als auch Einwegsysteme. Die Produkte bestehen aus Monomaterialien, die das Recycling erleichtern, da gemischte Werkstoffe vermieden werden. Zudem entwickelt das Unternehmen „smart packaging“ mit RFID-Chips und digitalen Wasserzeichen, um Artikel präzise über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verfolgen.
Geschäftsführer Christof Spies betont, dass Kunststoff selbst nicht das Problem sei, sondern Teil der Lösung werden könne. Das Unternehmen verbindet Produktschutz mit ressourcenschonender Herstellung und strebt so eine Reduzierung der CO₂-Emissionen an. Die Innovationen zielen darauf ab, Effizienz zu steigern, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen – in einem Markt, in dem Nachhaltigkeit zunehmend zur Pflicht wird.
Der Trend zu Mehrwegverpackungen gewinnt in Deutschland an Fahrt, auch wenn Einwegprodukte den Markt weiterhin prägen. Die Technologien und Materialentscheidungen von SPIES Packaging spiegeln die branchenweiten Bemühungen wider, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Angesichts verschärfter Regularien könnten solche Lösungen bald zum Standard in Europas milliardenschwerer Verpackungsindustrie werden.






