Künstlerin Fedele Maura Friede startet mit Stipendium in Viersens Weberhaus
Charlotte WagnerKünstlerin Fedele Maura Friede startet mit Stipendium in Viersens Weberhaus
Die Künstlerin Fedele Maura Friede hat nach Erhalt des Peters-Messer-Stipendiums ein neues Kapitel in Viersen begonnen. Die 27-Jährige, die ursprünglich aus Holzminden stammt, wird künftig im historischen Weberhaus in Süchteln leben und arbeiten. Ihr Aufenthalt begann am 1. August 2024 und wird sowohl durch das Stipendium als auch durch das Programm "Grenzland-Residenzen" unterstützt.
Das Peters-Messer-Stipendium wurde am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen, um junge Künstler:innen zu fördern, die mit Papier arbeiten. Friede, Absolventin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, setzte sich einstimmig gegen die Konkurrenz durch. Ihr Schwerpunkt auf grafischer Kunst passt perfekt zur eigenen Sammlung Viersens, deren Förderung das Stipendium zum Ziel hat.
Während ihres Aufenthalts wird sich Friede mit dem Konzept der "Grenze" auseinandersetzen – sowohl in ihrer Kunst als auch in der umgebenden Landschaft. Die einzigartige Topografie der Niederrhein-Region ist für sie bereits zur Inspirationsquelle geworden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßte sie offiziell und betonte die Begeisterung der Stadt für das Projekt.
Friedes frisch renovierte Wohnung im Süchtelner Weberhaus dient ihr als Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Die Residenz bietet ihr Raum, neue Werke zu entwickeln und sich gleichzeitig mit der Viersener Kunstszene zu vernetzen.
Das Stipendium ermöglicht es Friede, ihre künstlerische Praxis in den kommenden Monaten zu vertiefen. Ihre Erforschung von Grenzen – geografischer wie künstlerischer Art – findet in einer Stadt statt, die für ihr grafisches Erbe bekannt ist. Die Unterstützung des Programms stellt sicher, dass ihre Arbeit die kulturelle Landschaft Viersens bereichern wird.






