06 May 2026, 12:04

Kölns Eifeltor-Brücke zeigt schwere Schäden – jetzt drohen Wochenend-Sperrungen

Grüne Highway-Schilder mit der Aufschrift "Verboten auf der Autobahn" mit Fahrzeugen, Laternenpfählen, Bäumen, Gebäuden und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Kölns Eifeltor-Brücke zeigt schwere Schäden – jetzt drohen Wochenend-Sperrungen

Stark frequentierte Autobahnbrücke in Köln zeigt Verschleißerscheinungen – dringende Verkehrsänderungen nötig

Die stark genutzte Autobahnbrücke „Eifeltor“ der Deutschen Bahn in Köln, die die A4 über Gleisanlagen in der Nähe des Rangierbahnhofs Köln-Eifeltor führt, weist nach jüngsten Inspektionen zunehmende Schäden auf. Die Behörden reagieren nun mit Sofortmaßnahmen, um die Belastung der alternden Konstruktion zu verringern.

Die „Eifeltor“-Brücke wurde erstmals 1988 erweitert, 1993 kam eine parallele Tragkonstruktion hinzu. Doch der ständige Schwerlastverkehr hat im Laufe der Zeit deutliche Spuren hinterlassen. Aktuelle Prüfungen zeigen eine Verschärfung der Schäden, sodass die Verantwortlichen schnell handeln müssen.

Umleitung und Sperrungen an den kommenden Wochenenden Um die Brücke zu entlasten, wird an den nächsten beiden Wochenenden ein geändertes Verkehrskonzept umgesetzt. In den Nächten vom 4. auf den 5. April sowie vom 5. auf den 6. April wird die A4 in Richtung Olpe zwischen den Anschlussstellen „Köln-Klettenberg“ und „Köln-Eifeltor“ auf weniger Spuren reduziert. Während dieser Zeiträume bleiben zudem die Auffahrten und Abfahrten an der Anschlussstelle „Köln-Klettenberg“ komplett gesperrt.

Am darauffolgenden Wochenende, in den Nächten vom 11. auf den 12. April und vom 12. auf den 13. April, wird die A4 in Richtung Aachen zwischen denselben Anschlussstellen auf eine einzige Spur verengt. Auch tagsüber müssen Autofahrer mit kurzfristigen Sperrungen rechnen, da mobile Baumannschaften Vorbereitungsarbeiten durchführen.

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Dauerhafte Änderungen für Lkw und Tempolimit Ab sofort gilt für Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen in beiden Fahrtrichtungen die Pflicht, sich auf der rechten Spur zu bewegen. Diese Regelung bleibt dauerhaft bestehen, um sicherzustellen, dass stets zwei der drei Fahrspuren frei bleiben. Zudem wurde wegen der eingeschränkten Tragfähigkeit der Brücke ein striktes Tempolimit von 40 km/h verhängt.

Ziel: Lebensdauer verlängern, Staus minimieren Die Maßnahmen sollen die Nutzungsdauer der „Eifeltor“-Brücke verlängern, ohne den Verkehr unnötig zu behindern. Lkw werden auf die rechte Spur beschränkt, und die Wochenendsperrungen ermöglichen dringende Instandhaltungsarbeiten. Autofahrer werden aufgefordert, ihre Fahrten vorab zu planen, da es während der Spurreduzierungen zu Verzögerungen kommen kann.

Quelle