06 May 2026, 06:55

Jülicher Forscher gewinnt renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025

Schwarze und weiße MRI-Aufnahme eines Mannes, die detaillierte Gehirnstrukturen zeigt.

Jülicher Forscher gewinnt renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025

James Eills, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Methoden der Hyperpolarisation am Forschungszentrum Jülich, hat einen der renommiertesten Wissenschaftspreise Deutschlands gewonnen. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag, dem 28. März, bekannt gab, gehört er zu den Preisträgern des Heinz Maier-Leibnitz-Preises 2025. Seine Arbeit auf dem Gebiet der analytischen Chemie, insbesondere zur hyperpolarisierten Kernspinresonanzspektroskopie (NMR), brachte ihm die Auszeichnung ein.

Eills hat sich an der Schnittstelle von Physik und Chemie einen Namen gemacht. Nach einem Chemiestudium an der Universität Southampton absolvierte er einen Master an der University of California in Berkeley, bevor er für seine Promotion nach Southampton zurückkehrte. 2024 gründete er seine eigene Forschungsgruppe am Institut für Strukturbiochemie (IBI-7) in Jülich.

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Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Magnetresonanztomographie (MRT) durch hyperpolarisierte NMR. Zu seinen wichtigsten Errungenschaften zählen die Entwicklung neuer Hyperpolarisationstechniken sowie die Anpassung von NMR-Experimenten für mikrofluidische Systeme. Diese Innovationen könnten zu schärferen und detaillierteren Bildern in der medizinischen Diagnostik führen.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis zeichnet jährlich herausragende Nachwuchswissenschaftler aus. Eills erhält 200.000 Euro, um seine Arbeit in den kommenden drei Jahren zu finanzieren. Die Auszeichnung unterstützt seine laufenden Bemühungen, NMR-Methoden für präzisere Anwendungen in Medizin und Wissenschaft weiterzuentwickeln.

Mit dem Preisgeld wird Eills seine Forschung zu Hyperpolarisation und mikrofluidischer NMR ausbauen können. Seine Methoden könnten eines Tages die Bildqualität von MRT-Aufnahmen verbessern – zum Nutzen wissenschaftlicher Analysen und der Patientenversorgung. Der Preis unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung interdisziplinärer Ansätze in der modernen Chemie und Physik.

Quelle