Jay-Z klagt nach abgewiesener Vergewaltigungsklage wegen Verleumdung
Sophia WeberJay-Z klagt nach abgewiesener Vergewaltigungsklage wegen Verleumdung
Jay-Z hat sich offen zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe geäußert, die 2024 gegen ihn eingereicht worden war. Der Fall, in dem auch Sean "Diddy" Combs als Beschuldigter genannt wurde, wurde im Februar 2025 fallen gelassen, nachdem beide Männer die Vorwürfe bestritten hatten. Nun strebt der Rapper eine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihr Anwaltsteam an.
In der Klage wurden Jay-Z und Combs beschuldigt, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Die Anklage wurde nur einen Tag vor dem Besuch des Rappers und seiner Frau Beyoncé mit Tochter Blue Ivy bei einer Premiere eingereicht. Trotz des Timings entschied sich Jay-Z, die Veranstaltung wie geplant zu besuchen, gab jedoch zu, überlegt zu haben, sie ausfallen zu lassen.
Später bezeichnete Jay-Z die Vorwürfe als zutiefst verstörend. Er nannte die Erfahrung "herzzerbrechend" und lehnte jeden Vergleich ab, da er die Anschuldigungen als falsch zurückwies. Sowohl er als auch Combs beteuerten ihre Unschuld, was schließlich zur Abweisung der Klage im folgenden Jahr führte.
Als Reaktion reichte Jay-Z eine Verleumdungsklage gegen die Frau sowie ihre Anwälte Tony Buzbee und David Fortney ein. Er warf ihnen Erpressung und vorsätzliche Strafverfolgung vor und argumentierte, dass derart schwere Vorwürfe schwerwiegendere Konsequenzen nach sich ziehen müssten. Die Anwälte wiesen seine Behauptungen zurück; das Verleumdungsverfahren ist Stand März 2026 noch nicht abgeschlossen.
Obwohl die ursprüngliche Klage wegen sexuellen Übergriffs bereits vor über einem Jahr abgewiesen wurde, dauert Jay-Zs juristischer Kampf an. Seine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihr Anwaltsteam ist weiterhin aktiv, ohne dass eine Lösung in Sicht wäre. Der Rapper hat deutlich gemacht, dass er nicht davon ablassen wird, seinen Ruf zu verteidigen.






