Gütersloh schafft neue Ordnungswache für mehr Sicherheit und Bürgerservice
Moritz WernerGütersloh schafft neue Ordnungswache für mehr Sicherheit und Bürgerservice
Der Stadtrat von Gütersloh hat eine neue kommunale Ordnungswache ins Leben gerufen, um die lokale Sicherheit und die Dienstleistungen der Ordnungsbehörden zu stärken. Im Rahmen der Initiative wird das Rathaus I für 1,67 Millionen Euro saniert, um einen gemeinsamen Arbeitsbereich für Polizei und Stadtverwaltung zu schaffen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.
Die neue Ordnungswache wird rund 305 Quadratmeter im Rathaus beziehen, während die Polizei zusätzlich 40 Quadratmeter anmietet. Der Arbeitsbereich umfasst Großraumbüros, Besprechungsräume, gemeinsame Sanitäranlagen, Umkleiden, eine Teeküche sowie Lagerflächen. Bisher ungenutzter Platz im Foyer wird umgestaltet, wobei die ursprüngliche Bausubstanz erhalten bleibt.
Die Sanierung beinhaltet zudem teilweise energetische Modernisierungen der Fassade entlang der Berliner Straße und der Friedrich-Ebert-Straße. Der Außenbereich an der Berliner Straße wird neu gestaltet: Die Fassade wird vorgezogen und geschlossen, während bestehende Vitrinen entfernt werden.
Die Stadtverwaltung betont die Vorteile des zentralen Standorts, darunter kürzere Reaktionszeiten, eine bessere Abstimmung zwischen den Behörden und einen leichter zugänglichen Ansprechpartner für die Bürger. Im Zuge der Umstrukturierung wird die Polizei zudem das bestehende Team der Stadtwache am Berliner Platz verstärken. Auch die Ordnungsbehörden erhalten zusätzliches Personal, um die Kontrolldichte zu erhöhen.
Wie viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Ordnungsamt eingestellt werden, wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Das Projekt kostet 1,67 Millionen Euro und soll die öffentliche Sicherheit sowie die Effizienz der Dienstleistungen steigern. Durch den neuen Standort der Ordnungswache im Rathaus werden Polizei und Ordnungsbehörden unter einem Dach vereint, was die Abläufe strafft. Gleichzeitig profitieren die Bürger von einer besseren Erreichbarkeit der Anlaufstellen, während die Stadt die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert.






