02 April 2026, 18:02

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball in einem Stadion spielen, mit Zuschauern auf den Tribünen und Fahnen im Hintergrund.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einem besonderen Fußballturnier

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In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem außergewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Statt Pokale erhielten die Mannschaften ein symbolträchtiges Banner, das die Stadt zur "Kein Platz für Rassismus"-Zone erklärte. Die Veranstaltung war Teil einer bundesweiten Kampagne, die sich gegen Diskriminierung einsetzt und Vielfalt feiert.

Vom 14. bis 29. März 2026 fanden in deutschen Städten wie Berlin, Dresden, Augsburg und Ingolstadt Workshops, Konzerte und Ausstellungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. In Bergisch Gladbach organisierte das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt", unterstützt von Bürgermeister Marcel Kreutz, zum Abschluss der Kampagne das Fußballturnier "Kick gegen Rassismus".

Neun Teams, die verschiedene Nationalitäten, Religionen und Hintergründe repräsentierten, traten in 36 Spielen ohne Schiedsrichter gegeneinander an. Im Mittelpunkt standen Fairplay und gegenseitiger Respekt – nicht der Sieg. Der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. ging zwar als Turniersieger hervor, doch die Veranstalter betonten, dass Einheit und Harmonie die eigentlichen Erfolge seien.

Die Aktion war Teil der bundesweiten Initiative "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Neben dem Fußballturnier veranstalteten auch andere Kommunen wie Hagen, Krefeld und Pfaffenhofen an der Ilm kulturelle Aktivitäten – von Theateraufführungen bis zu Stadtführungen –, um die Botschaft von Inklusion und Solidarität zu stärken.

Das Turnier in Bergisch Gladbach unterstrich das Engagement der Stadt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Ohne Schiedsrichter und ohne klassische Auszeichnungen lag der Fokus auf Respekt und Zusammenarbeit statt auf Wettbewerb. Ähnliche Initiativen in ganz Deutschland zeigten, wie durch Sport, Kultur und bürgerschaftliches Engagement gemeinsam gegen Rassismus vorgegangen wird.

Quelle