03 April 2026, 00:05

Charlene White verteidigt Meghan: "Öffentliche Zerrüttung ist ein grausamer Volkssport"

Eine Gruppenporträt der englischen Königsfamilie aus dem Jahr 1787, das auf einer Treppe und vor einem Vorhang im Hintergrund steht, begleitet von Text am unteren Rand.

Charlene White verteidigt Meghan: "Öffentliche Zerrüttung ist ein grausamer Volkssport"

Charlene White, bekannte Moderatorin bei ITV und Panelmitglied der Sendung Loose Women, hat sich öffentlich für Meghan, die Herzogin von Sussex, eingesetzt. Die Journalistin, die selbst immer wieder mit öffentlicher Kritik konfrontiert war, bezeichnete die gnadenlose Zerrüttung Meghans als eine Art "Volkssport". White sprach dabei auch über ihre eigenen Kämpfe mit der psychischen Gesundheit – insbesondere nach dem Suizid ihres Vaters und einer Welle der Ablehnung im Jahr 2015.

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Ihre Unterstützung für Meghan kommt nach dem viel beachteten Interview der Herzogin mit Tom Bradby im Jahr 2019, in dem diese die Belastungen durch die mediale Dauerbeobachtung offenlegte. White, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat, räumte ein, dass sie heute ihre psychische Gesundheit priorisiere, anstatt täglich eine Fassade der Stärke aufrechtzuerhalten. Ihr eigener Konflikt eskalierte 2015, als sie sich in Loose Women weigerte, eine Mohnblume zum Remembrance Day zu tragen – mit Verweis auf Neutralitätspflichten im Rahmen ihrer wohltätigen Arbeit. Die Entscheidung löste eine hitzige Debatte aus, in der sogar Forderungen nach ihrer Entlassung laut wurden.

Mit der Zeit wandelte sich das öffentliche Bild von White. Bis 2026 wurde sie in den Medien zunehmend als principienfeste Journalistin dargestellt, und die Kontroverse ebbte ab. Doch die Erfahrung hinterließ Spuren: Nach dem Tod ihres Vaters, der in eine Phase massiver Kritik fiel, nahm sie sich eine Auszeit. Heute betont sie, wie wichtig emotionale Widerstandsfähigkeit angesichts öffentlicher Angriffe ist.

White hinterfragte, warum Menschen so vehemente Meinungen über Meghan bilden – eine Frau, die sie nie persönlich kennengelernt haben. Sie forderte, die Diskussionen über die Herzogin sollten über Klickköder und pauschale Kritik hinausgehen. Ihre eigene Entwicklung – vom Pranger zur größeren Akzeptanz – hat ihre Sicht auf mediale Bewertung und persönliche Grenzen geprägt.

Whites Äußerungen unterstreichen, welch nachhaltige Auswirkungen öffentliche Kritik auf die psychische Gesundheit haben kann. Sie bleibt weiterhin bei Loose Women und ITV News aktiv und setzt sich für einen reflektierteren Umgang mit Personen des öffentlichen Lebens ein. Ihre Haltung spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für die Belastungen wider, denen Menschen im Rampenlicht ausgesetzt sind.

Quelle