Funkel lässt Rückkehr zum 1. FC Köln unter Bedingungen offen
Friedhelm Funkel hat angedeutet, dass er unter Umständen als Trainer zum 1. FC Köln zurückkehren könnte – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Der Verein belegt derzeit Platz 15 in der Bundesliga, nur zwei Punkte über dem Relegationsplatz. Seine Äußerungen folgen auf jüngste Umbrüche in der sportlichen Führung des Clubs.
Nach einer Serie schwacher Ergebnisse, die den FC in Abstiegsgefahr brachten, war Lukas Kwasniok als Cheftrainer entlassen worden. Funkel würdigte zwar Kwasnioks Engagement, räumte jedoch ein, dass die Mannschaftsleistungen nicht überzeugt hätten. Seitdem hat René Wagner die Geschicke als Interimstrainer übernommen; Funkel zeigte sich zuversichtlich, dass dieser die Mannschaft stabilisieren könne.
Funkel stand bereits viermal an der Seitenlinie des FC – zwischen 2001 und 2005 sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga. Er betonte, dass die Arbeit in Köln eine besondere Mischung aus Gelassenheit und Leidenschaft erfordere, angesichts der emotionalen Atmosphäre im Verein. Trotz seiner Erfahrung bestätigte er jedoch, dass es bisher keine konkreten Gespräche über eine Rückkehr gegeben habe.
Obwohl er einer möglichen Rückkehr nicht grundsätzlich abgeneigt ist, machte Funkel deutlich, dass er nur dann wieder einsteigen würde, wenn die Gesamtkonstellation passt. Aktuell liegt der Fokus auf Wagners Übergangszeit, während der Verein um den Klassenverbleib kämpft.
Priorität hat für den FC derzeit der Bundesliga-Erhalt unter Wagners Führung. Funkels eventuelle Rückkehr bleibt vorerst spekulativ – offizielle Verhandlungen gibt es nicht. Die endgültige Tabellenplatzierung wird voraussichtlich maßgeblich darüber entscheiden, ob es langfristige Veränderungen auf der Trainerposition geben wird.






