25 March 2026, 20:02

FDP plant Doppelspitze nach historischen Wahlniederlagen in Baden-Württemberg

Gruppe von Menschen vor einem schwarzen Vorhang mit einer hölzernen Wand im Hintergrund, die scheinbar Mitglieder der Freien Demokraten bei einer Versammlung sind.

FDP plant Doppelspitze nach historischen Wahlniederlagen in Baden-Württemberg

Nach den jüngsten Wahlniederlagen zieht die FDP eine gemeinsame Führungsspitze in Betracht. Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat vorgeschlagen, ein Duo mit Wolfgang Kubicki zu bilden – als Reaktion auf die herben Verluste der Partei in Baden-Württemberg. Sie betont, dass Vertrauen und Zusammenarbeit entscheidend seien, um die Wende zu schaffen.

In Baden-Württemberg erlitt die FDP einen schweren Rückschlag: Ihr Stimmenanteil sank von 10,5 auf nur noch 4,4 Prozent. Mit diesem Verlust von 6,1 Prozentpunkten verfehlte die Partei die Fünf-Prozent-Hürde und verlor damit alle ihre Mandate im Landtag. Bundespolitisch setzte sich dieser Abwärtstrend fort – bei der Bundestagswahl 2025 verlor die FDP ihre gesamte Fraktion.

Strack-Zimmermann brachte nun den Vorschlag eines gemeinsamen Führungsteams mit Kubicki ins Spiel. Sie bezeichnete ihn als gradlinig, erfahren und in der Öffentlichkeit gut bekannt. Ihrer Meinung nach könnten ihre unterschiedlichen Wähleransprachen die Position der Partei stärken.

Gleichzeitig wies sie Gerüchte über persönliche Spannungen zwischen ihnen zurück und rief stattdessen zur Einheit auf. Neben Kubicki schlug sie vor, den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne in eine künftige Führungsstruktur einzubinden. Sie schätzt ihn hoch ein und ist überzeugt, dass seine Generation die langfristige Ausrichtung der Partei prägen wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Strack-Zimmermann könnte die Zusammenarbeit der drei dazu beitragen, das Vertrauen innerhalb der FDP wiederherzustellen. Eine gemeinsame Strategie statt innerparteilicher Zerrissenheit sei nun gefragt, um die jüngsten Krisen zu überwinden.

Die FDP steht damit vor einer richtungsweisenden Entscheidung über ihre Führung. Strack-Zimmermanns Vorstoß deutet auf einen Kurs der Geschlossenheit nach den Wahlniederlagen hin. Sollte der Vorschlag angenommen werden, könnte ein gemeinsames Führungsteam die Partei in den kommenden Jahren neu ausrichten.

Quelle