Feldjäger der Bundeswehr erhalten neue Struktur für mehr Effizienz ab April 2025
Sophia WeberFeldjäger der Bundeswehr erhalten neue Struktur für mehr Effizienz ab April 2025
Bundeswehr-Feldjäger werden Teil einer neuen Unterstützungsstruktur
Am 29. April 2025 wird die Feldjägertruppe der Bundeswehr in eine neue Unterstützungsstruktur der Streitkräfte eingegliedert. An diesem Tag nimmt der neu geschaffene Unterstützungsbereich in Bonn offiziell seine Arbeit auf. Mit rund 4.500 Soldatinnen und Soldaten spielen die Feldjäger eine zentrale Rolle für die Sicherheit und Einsatzbereitschaft aller Teilstreitkräfte.
Die Feldjäger sind in sämtlichen Operationsbereichen aktiv – zu Lande, zur See, in der Luft, im Cyber- und Informationsraum. Zu ihren Kernaufgaben zählen die Aufrechterhaltung der militärischen Ordnung, die Verkehrsregelung, die Sicherung der Mobilität, die Durchführung von Ermittlungen sowie Bewachungs- und Sicherungsaufgaben. Zudem stellen sie ständig einsatzbereite Kräfte für unvorhergesehene Zwischenfälle bereit.
Hannover bildet das zentrale Standbein der Feldjäger: Hier sind das Feldjägerkommando, die Feldjägerschule sowie eine örtliche Kompanie stationiert. Das Kommando führt alle Feldjägereinheiten, die Ausbildungseinrichtung und das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung.
Durch die Eingliederung in den neuen Unterstützungsbereich soll das knappe Spezialwissen der Feldjäger effizienter verteilt werden. Ihre Arbeit stärkt unmittelbar die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr und leistet unverzichtbare Unterstützung für die gesamten Streitkräfte sowie das Verteidigungsministerium.
Der neue Unterstützungsbereich in Bonn bündelt künftig zentrale Funktionen – darunter auch die der Feldjäger. Ihre Rolle bei der Sicherung von Ordnung, Schutz und schnellen Reaktionen bleibt dabei unverzichtbar. Die Umstrukturierung ist Teil der laufenden Bemühungen, Ressourcen und Fachkompetenz innerhalb der Bundeswehr optimal zu nutzen.






