Essen reformiert Ehrenamtsförderung: Neues Mikroförderprogramm ab 2026
Theo BauerEssen reformiert Ehrenamtsförderung: Neues Mikroförderprogramm ab 2026
Essen aktualisiert seine Unterstützung für lokale Ehrenamtliche: Ab 2026 startet ein neues Mikroförderprogramm. Die Neuerungen ersetzen Teile des bisherigen Förderfonds Bürgerliches Engagement, der seit 2013 gemeinnützige Gruppen in der Stadt finanziert. Ziel der Verantwortlichen ist es, die Förderung flexibler zu gestalten – insbesondere für kurzfristige und projektbezogene Ehrenamtsinitiativen.
Das Aktionskonzept zur Förderung der Anerkennungskultur in Essen wurde erstmals im März 2012 vom Stadtrat beschlossen. Es umfasste fünf zentrale Maßnahmen, darunter der Förderfonds Bürgerliches Engagement. Seit seiner Einführung 2013 stellt dieser Fonds jährlich 80.000 Euro für lokale Organisationen bereit.
Ab dem 1. Januar 2026 passt sich der Fonds den neuen Trends im Ehrenamt an. Statt langfristiger Verpflichtungen liegt der Fokus künftig auf kürzeren, projektbezogenen Aktivitäten. Gruppen können weiterhin einmal jährlich Förderanträge stellen – mit zwei Einreichungsfristen –, doch die Unterstützung ist nun auf maximal drei aufeinanderfolgende Jahre begrenzt.
Ein neues Programm, Mission Ehrenamt – Gestalte Zukunft, nutze Chancen!, stellt jährlich 20.000 Euro bereit. Bis zu sechs Projekte können Zuschüsse für Materialien, Schulungen, Kampagnen oder Ausrüstung erhalten. Der Rat hat bereits Beschlüsse gefasst, um diese Anpassungen zu unterstützen und den Ehrenamtssektor der Stadt dynamisch und handlungsfähig zu halten.
Das überarbeitete Fördersystem sieht jährlich 20.000 Euro für Mikrozuschüsse im Rahmen von Mission Ehrenamt vor. Ab 2026 können sich Initiativen bewerben, wobei der Schwerpunkt auf anpassungsfähigen, kurzfristigen Projekten liegt. Die Änderungen unterstreichen Essens anhaltendes Engagement für vielfältige Formen bürgerschaftlichen Engagements.






