02 April 2026, 22:03

Erzbistum Köln verzeichnet 13,2 Millionen Euro Überschuss für 2024

St. Cecilia Parish Church in Cebu City, Philippines, with a clock on its wall, surrounded by trees, utility poles, wires, a tent, and a parked motorbike under a cloudy sky.

Erzbistum Köln verzeichnet 13,2 Millionen Euro Überschuss für 2024

Erzbistum Köln meldet solide Finanzlage für 2024 mit Überschuss von 13,2 Millionen Euro

Das Erzbistum Köln verzeichnet für das Jahr 2024 eine stabile finanzielle Situation und weist einen Jahresüberschuss von 13,2 Millionen Euro aus. Dies folgt auf einen Anstieg der Kirchensteuereinnahmen um 1,7 Prozent, die das Rückgrat des milliardenschweren Haushaltsplans bilden. Ökonomen bewerten die Finanzen der Institution als solide und zukunftssicher – akute Sparmaßnahmen seien nicht erforderlich.

Ein Großteil der Einnahmen des Erzbistums stammt aus Kirchensteuern, die etwa zwei Drittel des Gesamtbudgets ausmachen. Der Löwenanteil dieser Mittel fließt in die seelsorgerische Arbeit und sichert so die kontinuierliche Unterstützung religiöser und gemeindlicher Angebote.

Um die finanzielle Stabilität langfristig abzusichern, hat das Erzbistum die Strategie "Rahmenplan 2030" eingeführt. Statt Kürzungen zu verhängen, stehe die Ausschöpfung von Potenzialen im Mittelpunkt, erklärt der Wirtschaftsexperte Gordon Sobbeck. Strukturveränderungen sollen die Verwaltung verschlanken und die Effizienz steigern.

Ein zentraler Baustein der Reform ist die Reduzierung der Gebäudenutzung in pastoralen Einheiten um 25 Prozent innerhalb des nächsten Jahrzehnts. Zudem übernimmt die neu gegründete Organisation "Katholino" rund 630 Kindertageseinrichtungen des Erzbistums. Einige Übergänge, etwa in Leverkusen, wurden vorgezogen und treten bereits am 1. Januar 2026 in Kraft – ursprünglich war 2027 vorgesehen. Bis März 2026 war Katholino voll operativ, der Fachberatungsbereich nahm seinen Betrieb am 1. April 2026 auf.

Die finanzielle Gesundheit des Erzbistums bleibt robust, gestützt durch stetig wachsende Einnahmen und vorausschauende Planung. Mit einem milliardenschweren Haushalt und langfristigen Strategien strebt die Institution an, Stabilität zu wahren und gleichzeitig ihre Infrastruktur an die Zukunft anzupassen. Die Übertragung der Kitas an Katholino ist einer von mehreren Schritten, um die Arbeitsabläufe in den kommenden Jahren zu modernisieren.

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