15 May 2026, 08:03

Eine Woche voller Pannen: Von Sexretary-Tippfehlern bis zur SpaceX-Billionen-Pleite

Eine Silbermedaille mit einer Schnur drumherum, die mit 'Verliehen an den Metropolitan Council' beschriftet ist und einen dekorativen Rand hat.

Eine Woche voller Pannen: Von Sexretary-Tippfehlern bis zur SpaceX-Billionen-Pleite

Eine Reihe ungewöhnlicher Pannen prägte diese Woche – von politischen Fauxpas bis zum Chaos nach einer Preisverleihung. Im Londoner Regierungsviertel Westminster sorgte ein umstrittenes Vorhaben eines Labour-Hinterbänklers für einen peinlichen Tippfehler, während zwei Journalisten des Wirtschaftsmagazins City AM nach einer glamourösen Veranstaltung eine nächtliche Odyssée durchstanden. Unterdessen blähte ein prominenter Investor den Wert von SpaceX versehentlich um eine Billion Dollar auf – und das ganz ohne Absicht.

Der Reigen der Kuriositäten begann im Parlament, wo der Aufruf einer Labour-Abgeordneten zu einem „Summer of Sex“ zu einem unfreiwillig komischen Versprecher führte. Andrew Griffith, der konservative „Shadow Business Secretary“ (Schattenminister für Wirtschaft), reagierte mit einer Stellungnahme – doch sein Titel wurde fälschlich als „Shadow Business Sexretary“ wiedergegeben. Der Fehler verbreitete sich rasend schnell im Netz und sorgte für allgemeine Belustigung.

In einer anderen Ecke Londons erlebten zwei City AM-Mitarbeiter einen weit weniger amüsanten Abend. Adam Bloodworth und Anna Moloney hatten die City AM Awards in der Guildhall besucht, verloren jedoch ihre Taschen in der Garderobe. Ohne Schlüssel, Geldbeutel oder Wechselkleidung durchsuchten sie eine Stunde lang die Hinterzimmer der Location – vergeblich. Schließlich blieben ihnen nur noch die Option, auf dem Boden des Ersatzzimmers des Digitalchefs zu nächtigen.

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Am nächsten Morgen erschien Moloney noch immer im Abendkleid im Büro und meisterte den Arbeitsweg in fünf Zentimeter hohen Absätzen. Auch Bloodworth tauchte in voller Gala-Kleidung auf, da ihm frische Wäsche fehlte. Ihre nächtliche Strapaze wurde schnell zum Gesprächsthema unter Kollegen.

Unterdessen sorgte ein finanzielles Missgeschick für Schlagzeilen: Der Scottish Mortgage Investment Trust gab irrtümlich an, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – und lag damit auf Höhe der gesamten Unternehmensbewertung. Der Fehler wurde zwar später korrigiert, doch nicht ohne zuvor Aufmerksamkeit auf die Unterlagen des Fonds zu lenken.

Mittendrin reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, in erstklassigem Komfort nach London. Der als „King of the North“ (König des Nordens) titulierte Politiker traf am Dienstag in einem luxuriösen Zugabteil ein – scheinbar unberührt von den Turbulenzen der Woche.

Die Vorfälle hinterließen eine Spur kleinerer Störungen und viraler Momente. Griffiths Tippfehler wurde zwar schnell berichtigt, doch nicht bevor er sich im Netz verbreitet hatte. Die City AM-Journalisten erhielten ihre Habseligkeiten schließlich zurück, doch ihre nächtliche Odyssee blieb als Büroanekdote haften. Der Scottish Mortgage Trust klärte seine Zahlen auf, sodass keine anhaltende Verwirrung über den SpaceX-Wert entstand. Für Burnham hingegen verlief die Reise ohne Zwischenfälle – anders als bei den übrigen unerwarteten Wendungen der Woche.

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