Eine Milliarde Stimmen: Wie One Billion Rising mit Tanz gegen Gewalt an Frauen kämpft
Theo BauerTanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Stimmen: Wie One Billion Rising mit Tanz gegen Gewalt an Frauen kämpft
Die One Billion Rising-Kampagne lenkt einmal mehr weltweit die Aufmerksamkeit auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Seit 2012 organisiert die Bewegung jährliche Flashmobs und nutzt Tanz als Form des Protests. In diesem Jahr sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, Videos zum Kampagnenlied Women on Fire zu teilen, die zu einer globalen Collage zusammengestellt werden sollen.
Milliarden Frauen erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Als Reaktion darauf hat sich One Billion Rising zu einer riesigen globalen Initiative entwickelt, an der in den letzten Jahren über 1.000 Städte teilgenommen haben. Große Veranstaltungen außerhalb Europas fanden unter anderem in New York City, Los Angeles, Mexiko-Stadt, São Paulo, Johannesburg, Mumbai und Manila statt.
Soziale Medien haben dazu beigetragen, dass sich die Kampagne rasant verbreitet hat und Aktivistinnen und Aktivisten grenzüberschreitend mobilisieren können. Dennoch betonen die Organisatorinnen und Organisatoren, dass physische Zusammenkünfte – wie etwa Tanzdemonstrationen in Duisburg und Detmold in Nordrhein-Westfalen – nach wie vor von zentraler Bedeutung sind. Die Rückeroberung öffentlicher Räume hält die Bewegung sichtbar und verbindet Menschen über das digitale Engagement hinaus.
Die Kampagne setzt weiterhin auf eine Kombination aus Online- und Offline-Aktionen im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Tanzproteste und Videoeinreichungen sollen Stimmen weltweit verstärken. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die diesjährigen Veranstaltungen zu besseren Schutzmaßnahmen und einem größeren Bewusstsein beitragen werden.
Germany Sees 19,000 Participants in One Billion Rising Flash Mob
The One Billion Rising campaign in Germany saw 19,000 participants across 158 cities on 14 February 2026. Reports from 97 confirmed locations show sustained momentum for the global protest. Further updates are expected as more cities report.






