22 March 2026, 22:02

Duisburg zeigt Dokumentarfilm über Hanau-Opfer gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Fahne mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburg zeigt Dokumentarfilm über Hanau-Opfer gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Sonderfilmvorführung in Duisburg markiert Internationale Wochen gegen Rassismus

Eine besondere Filmvorführung in Duisburg steht in diesem Monat im Zeichen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Veranstaltung unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" präsentiert den Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski. Die Organisator:innen erhoffen sich, dass der Film den Dialog fördert, Empathie weckt und bei den Zuschauer:innen das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung stärkt.

Der Dokumentarfilm begleitet über einen Zeitraum von vier Jahren Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Ihre Schicksale stehen im Mittelpunkt des Films, der Trauer, Gerechtigkeit und Widerstandsfähigkeit angesichts rechtsextremer Gewalt thematisiert. Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Duisburger Filmforum statt.

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In den vergangenen fünf Jahren haben ähnliche Veranstaltungen Rassismus in Deutschland aufgegriffen. Die Amadeu Antonio Stiftung zeigte Filmreihen zu den NSU-Prozessen und struktureller Diskriminierung. Das NS-Dokumentationszentrum München präsentierte Werke über Pegida und Rechtsextremismus. Die Black Film Days Berlin sowie das Projekt "Rassismus im Film" des Deutschen Filminstituts leisteten ebenfalls wichtige Beiträge zu dieser fortlaufenden Auseinandersetzung.

Die Vorführung ist Teil einer breiteren Bewegung, die Rassismus durch Film und Diskussion begegnet. Durch die Vermittlung persönlicher Geschichten soll das öffentliche Verständnis für rechtsextreme Gewalt und ihre Folgen vertieft werden. Die Veranstaltung steht allen offen; die Organisator:innen rufen dazu auf, sich an der Kampagne gegen Diskriminierung zu beteiligen.

Quelle