Borbet-Mitarbeiter kämpfen um ihre Jobs – Solingen steht zusammen
Charlotte WagnerBorbet-Mitarbeiter kämpfen um ihre Jobs – Solingen steht zusammen
Beschäftigte des Borbet-Werks in Solingen protestieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und gegen die geplante Schließung der Produktion. Seit über zehn Tagen versammeln sich Mitarbeiter und ihre Angehörigen täglich um 13 Uhr zu Mahnwachen. Die Entscheidung zur Werksschließung bedroht nicht nur ihre berufliche Existenz, sondern auch ihre private Lebensgrundlage.
Die Proteste stoßen auf Unterstützung lokaler Politiker. Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn, die beiden Vorsitzenden der Solinger SPD, besuchten das Werk, um ihre Solidarität zu zeigen. Ackermann richtete sich in einer Rede an die Belegschaft und betonte die Sorgen um das private Leben der Beschäftigten sowie die über Jahre gewachsenen Bindungen am Standort.
Sabine Vischer-Kippenhahn forderte das Unternehmen auf, die Schließungspläne zurückzunehmen. Sie unterstrich die Bedeutung des Werks für Solingen als Wirtschaftsstandort. Auch Servet Köksal, SPD-Vorsitzender in Wuppertal, und Dilek Engin, Wuppertaler Landtagsabgeordnete, reisten an, um die Belegschaft zu unterstützen.
Die Proteste gehen weiter, während die Beschäftigten und ihre Unterstützer auf eine Kehrtwende des Unternehmens drängen. Eine Schließung hätte gravierende Folgen für die Mitarbeiter, ihre Familien und die regionale Wirtschaft. Die politischen Vertreter bleiben in die Bemühungen eingebunden, den Standort zu erhalten.






