Admin User
2 Min.
Ein Dankeschön-Banner hängt an einer Wand und einer Säule vor einer Treppe, mit Fenstern im Hintergrund.

Bonner Beethovenhalle feiert triumphale Rückkehr nach neun Jahren Bauchaos

Habemus Beethovenhalle!

Nach neun Jahren Bauzeit, unzähligen Problemen und vielen Rückschlägen ist die Bonner Beethovenhalle wiedereröffnet – mit dem Beethoven Orchester und Dirk Kaftan.

  1. Dezember 2025, 22:16 Uhr

Stichworte: Social Media, Musik, Popkultur, Science-Fiction und Fantasy

Die Bonner Beethovenhalle hat nach neun Jahren Bauzeit endlich wieder ihre Türen geöffnet. Der große Konzertsaal, den Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Symbol für Demokratie und kulturellen Austausch würdigte, begrüßte 1.600 Gäste zur feierlichen Wiedereröffnung. Das ursprünglich mit 61 Millionen Euro veranschlagte Projekt verschlang am Ende 221 Millionen Euro – fast das Vierfache der ursprünglichen Kalkulation.

Das Eröffnungskonzert begann mit Ludwig van Beethovens Prometheus-Ouvertüre, aufgeführt vom Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Kaftan, sichtbar erleichtert nach Jahren der Verzögerungen, bezeichnete den Moment später als Wendepunkt für das musikalische Leben der Stadt. Anschließend betrat der in Bonn geborene Pianist Fabian Müller die Bühne und präsentierte Beethovens 4. Klavierkonzert vor ausverkauftem Haus.

Die lang ersehnte Rückkehr des Saals markiert das Ende einer kostspieligen und zähen Sanierung. Mit dem ersten Konzert ist die Spielstätte nun gefordert, ihrem Anspruch gerecht zu werden: künstlerischen Ehrgeiz mit breiter öffentlicher Strahlkraft zu verbinden. Künftige Aufführungen werden zeigen, ob sich die Investitionen sowohl kulturell als auch finanziell auszahlen.