2025 revolutionierte Deutschlands Popkultur: Von Rap-Sensationen bis zum Ende alter Traditionen

2025, der Wahnsinn: Ein Lexikon für das Labubu-Jahr - 2025 revolutionierte Deutschlands Popkultur: Von Rap-Sensationen bis zum Ende alter Traditionen
2025 brachte tiefgreifende Veränderungen in Popkultur, Musik und gesellschaftlichen Trends in den Bundesländern Deutschlands
Von der Karrieresprung einer Teenager-Rapperin bis zum Niedergang langjähriger Nachtleben-Institutionen – die Entwicklungen waren unübersehbar. Selbst fest verwurzelte Feiertraditionen und Alltagssprache erlebten überraschende Neuerungen.
Musik dominierte die Schlagzeilen: Zahide Kayaci, eine 15-jährige Rapperin aus Berlin-Kreuzberg, stürmte mit ihrem Künstlernamen Zah1de die deutschen Charts. Ihr Debütalbum „Pretty Privilege“ erschien am 19. Dezember 2025, und Tracks wie „Zahide did it better“ kletterten bis auf Platz 15. Mit 1,8 Millionen monatlichen Hörern auf Apple Music festigte sie sich als Shootingstar des Jahres. Unterdessen sicherte sich Ayliva zum dritten Mal in Folge den Titel „YouTube-Künstlerin des Jahres“ und unterstrich damit ihren anhaltenden Einfluss.
Im Fernsehen sorgte Netflix’ Miniserie „Adoleszenz“ – komplett in Einstellungen gedreht – für Gesprächsstoff. Gleichzeitig liefen die finalen Staffeln der Welthits „Squid Game“ und „Stranger Things“, was für Fans das Ende einer Ära bedeutete. Auch das Reality-TV schrieb Geschichte: Harald Glööckler und Désirée Nick kehrten bei „Promi Big Brother“ zurück und bestätigten ihren Status als Deutschlands ikonisches Reality-Duo.
Der Alltag blieb nicht unberührt:„Das crazy“ wurde zum Jugendwort des Jahres – ein Ausdruck für Situationen, in denen Worte fehlen oder die Begeisterung grenzenlos ist. Selbst Weihnachtsbräuche wandelten sich: Mariah Careys „All I Want for Christmas Is You“ brach Rekorde als längster Nummer-1-Hit Deutschlands. Währenddessen verschwand der klassische Eiskaffee** als Café-Standard und wich simplen Eiskaffees oder Lattes. Berlins Nachtleben erlebte einen Einschnitt, als mehrere legendäre Clubs für immer schlossen.
Die Generation Beta, die auf Gen Alpha folgt, trat erstmals in Erscheinung – doch ihre Prägung bleibt abzuwarten. Kurioserweise sorgte ein Mannheimer Stadtrat für Aufsehen, als er ein amtliches Mitteilungsblatt nutzte, um eine Reise in ein französisches FKK-Dorf zu bewerben.
Am Ende des Jahres 2025 hatte sich Deutschlands Kulturlandschaft in kleinen, aber spürbaren Schritten verändert. Teenager-Rapperinnen, Streaming-Rekorde und schwindende Traditionen deuteten auf ein Jahr des Umbruchs hin. Die Entwicklungen – ob in Musik, Sprache oder Unterhaltung – legten den Grundstein für das, was noch kommt.