Betrunkener Lkw-Fahrer rammt Eisenbahnbrücke und flieht mit 2,5 Promille
Sophia WeberBetrunkener Lkw-Fahrer rammt Eisenbahnbrücke und flieht mit 2,5 Promille
Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat in Siegen-Wittgenstein erhebliche Schäden verursacht, nachdem er versucht hatte, sein 40-Tonnen-Fahrzeug gewaltsam durch eine zu niedrige Eisenbahnunterführung zu zwängen. Der 45-Jährige flüchtete vom Unfallort, wurde später aber von der Polizei in Niederdresselndorf aufgefunden. Gegen ihn wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich, als der Fahrer versuchte, mit seinem Lkw die zu niedrige Unterführung zu passieren. Dabei riss die Kollision das Dach des Fahrzeugs ab und beschädigte die Verkleidung des Anhängers schwer. Statt anzuhalten, setzte der Mann zurück und entfernte sich vom Unfallort.
Die Polizei konnte den Fahrer später in Niederdresselndorf ausfindig machen. Eine Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,5 Promille – weit über der gesetzlichen Grenze. Die Unterführung wies zwar Beschädigungen im Eingangsbereich auf, blieb jedoch weiterhin befahrbar.
Der Lkw selbst erlitt erhebliche Schäden; die Reparaturkosten werden auf etwa 70.000 Euro geschätzt.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß der Schäden bewerten. Trotz des Zusammenstoßes bleibt die Eisenbahnunterführung weiterhin nutzbar.






