Bergische IHK schließt Solinger Büro nach 47 Jahren Betrieb
Die Bergische IHK hat beschlossen, ihr Büro in Solingen nach Jahrzehnten des Betriebs zu schließen. Der Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, die Aktivitäten am Hauptsitz in Wuppertal zu zentralisieren. Diese Verlegung folgt Jahren schrittweiser Konsolidierung, um die Effizienz und die Servicequalität zu verbessern.
Die Kammer wurde 1977 gegründet, als die eigenständigen Industrie- und Handelskammern von Wuppertal, Solingen und Remscheid fusionierten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden zunehmend Funktionen an den Standort Wuppertal verlegt, um Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit zu stärken.
Trotz der Büroschließung bleibt die Bergische IHK in Solingen präsent. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge bestätigte Pläne, das lokale Engagement durch regelmäßige Ausschusssitzungen, feste Sprechzeiten und gezielte wirtschaftspolitische Initiativen auszubauen.
Die Schließung markiert einen Wandel in der Arbeitsweise der Kammer in Solingen. Dienstleistungen und Austausch werden fortgeführt – allerdings in neuen Formaten. Die Organisation strebt an, die engen Verbindungen zur örtlichen Wirtschaft weiter zu pflegen.
