Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Moritz WernerBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder gewachsen und spiegelt damit besser die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt wider. Die erweiterte Gruppe hat zudem einen neuen Aktionsplan zur Inklusion verabschiedet, der in einfacher und leicht verständlicher Sprache verfasst ist. Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen Teil des Beirats.
Vor der Erweiterung hatten zwölf Mitglieder des Inklusionsbeirats den vorherigen Aktionsplan (2021–2024) mitgestaltet. Organisationen wie die Lebenshilfe Bergisch Gladbach, der Caritasverband, die Diakonie, der Migrationsbeirat sowie Selbstvertretungsgruppen von Menschen mit Behinderungen spielten dabei eine zentrale Rolle bei der Ausarbeitung der Richtlinien.
Der Beirat hat inzwischen Vertreter:innen in die Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen. Der überarbeitete Aktionsplan zur Inklusion soll in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.
Zur neuen Vorsitzenden des Inklusionsbeirats wurde Katharina Kaul gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker. Kaul betonte, dass Inklusion essenziell für eine Gesellschaft sei, in der alle Menschen selbstbestimmt leben und sich vollumfänglich einbringen können. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, das Bergisch Gladbach zu einer vielfältigeren, lebenswerteren und zukunftsorientierteren Stadt mache.
Mit der Erweiterung des Beirats, dem aktualisierten Aktionsplan und der direkten Einbindung in kommunale Entscheidungen setzt der Inklusionsbeirat konkrete Maßnahmen um, um die Teilhabe in Bergisch Gladbach zu verbessern. Der Plan steht nun vor der endgültigen Abstimmung durch den Stadtrat und den ASWDG-Ausschuss.






