33 Jahre Kultur im Herzen des Duisburger Innenhafens: Ein Museum feiert Jubiläum
Charlotte Wagner33 Jahre Kultur im Herzen des Duisburger Innenhafens: Ein Museum feiert Jubiläum
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg feiert in diesem Monat sein 33-jähriges Jubiläum
Das Museum öffnete am 22. März erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. Es entstand aus einer kühnen Vision: die Umwandlung einer stillgelegten Getreidemühle in ein kulturelles Wahrzeichen. Der Bau dauerte nur zweieinhalb Jahre, womit das Projekt zum ersten Vorhaben der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park wurde. Die Wahl des Standorts im Innenhafen war kein Zufall – der damalige Oberbürgermeister Josef Krings sah die Wasserlage als ideale Kulisse, um Duisburgs wachsende Identität als Hafenstadt widerzuspiegeln.
Bei der feierlichen Eröffnung 1991 betonte Wolfgang Clement – später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen – die Mission des Museums: "Kultur für alle". Das Konzept sollte Geschichte und Kunst für jeden zugänglich machen, mit besonderem Fokus auf die industriellen Wurzeln und die maritime Tradition der Stadt.
Das diesjährige Jubiläumsprogramm beginnt am 22. März um 12 Uhr unter der Leitung der aktuellen Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer. Ein Höhepunkt wird ein Gespräch zwischen Sommer und dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling sein, das die Entwicklung des Museums von den Anfängen bis heute nachzeichnet. Der Eintritt ist im regulären Ticketpreis enthalten: 4,50 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Ermäßigte.
Seit 1991 hat sich das Museum erweitert und einen Neubau an seinen historischen Kern angebaut. Auch der Innenhafen selbst hat sich gewandelt – vom Industriegebiet zum lebendigen Dienstleistungs- und Kulturzentrum. Doch das Museum bleibt ein zentraler Anker des Viertels und folgt weiterhin seinem Gründungsprinzip: Offenheit und Bürgerbeteiligung.
Die Jubiläumsfeierlichkeiten markieren über drei Jahrzehnte kulturelles Engagement in Duisburg. Mit seiner Mischung aus Geschichte, Bildung und öffentlichen Veranstaltungen zieht das Museum weiterhin Besucher in den umgestalteten Innenhafen. Das Sonderprogramm am 22. März bietet die Gelegenheit, auf die Vergangenheit zurückzublicken – und einen Ausblick auf die Zukunft zu werfen.






