23 March 2026, 02:02

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus in Thurmfeld

Ein Fluss fließt durch ein grünes Feld neben einem Gebäude in der Nähe von Bäumen, Pflanzen, Gras, Steinen, Straßenlaternen, Strommasten, Stromkabeln, Hügeln und einem klaren blauen Himmel, wobei das Gebäude als Standort einer geplanten Wasseraufbereitungsanlage geplant ist.

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus in Thurmfeld

Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für den Aufbau des FutureWaterCampus, eines neuen Forschungszentrums für nachhaltige Wasser- und Abwasserlösungen. Die Einrichtung entsteht in Thurmfeld, einem wachsenden Innovationsviertel nördlich des Hauptcampus der Universität. Laut Verantwortlichen soll sie die Lücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Industrieanwendung schließen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, Umweltminister für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als "entscheidenden Impuls für den wissenschaftlichen Ruf Essens".

Der FutureWaterCampus wird sich auf zukunftsweisende Bereiche wie algenbasierte Reinigungsverfahren, fortschrittliche Membrantechnologien und photokatalytische Prozesse konzentrieren. Forscher verschiedener Disziplinen arbeiten dort unter einem Dach zusammen, um die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen.

Das Gelände ist Teil einer größeren Erweiterung in Thurmfeld. Zwei zentrale Projekte nehmen dort Gestalt an: das ACTIVE SITES-Forschungszentrum, dessen Fertigstellung für 2028 geplant ist, und der direkt benachbarte FutureWaterCampus. Beide Einrichtungen sind darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren.

Mit dem bevorstehenden Baubeginn stärkt der FutureWaterCampus die Forschungsinfrastruktur Essens. Die 11,5-Millionen-Euro-Förderung sichert die Umsetzung des Projekts und unterstützt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch deren praktische Anwendung in der Industrie. Erwartet wird, dass der Campus eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft in der Region einnehmen wird.

Quelle