Zwei Mädchen verunglücken mit unversichertem E-Scooter in Soest
Zwei 11-jährige Mädchen aus Soest haben am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall leichte Verletzungen erlitten. Der Zusammenstoß ereignete sich, als sie gemeinsam mit einem nicht versicherten E-Scooter an einer vielbefahrenen Kreuzung unterwegs waren. Die Polizei hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorfalls eingeleitet.
Der Unfall passierte gegen 15:55 Uhr an der Kreuzung Kaiser-Otto-Weg, Ottawa Weg und Britischer Weg. Die Mädchen fuhren auf einem einzigen E-Scooter, als sie mit einem Toyota zusammenstießen, der von einer 51-jährigen Frau aus Soest gesteuert wurde. Wie die Ermittler bestätigten, hatten die Kinder die Vorfahrt des Fahrzeugs missachtet.
Der beteiligte E-Scooter war nicht ordnungsgemäß versichert, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Beide Mädchen erlitten leichte Verletzungen, mussten aber nicht im Krankenhaus behandelt werden. Wegen der fehlenden Versicherung und der unzulässigen Mitnahme einer zweiten Person auf dem Scooter leiteten die Behörden ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.
Nach deutschem Recht müssen E-Scooter versichert sein und dürfen nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden. Die Ermittlungen werden klären, ob gegen die Verantwortlichen für die Einhaltung der Vorschriften weitere Anklagepunkte erhoben werden.
Die Mädchen kamen mit dem Schrecken davon, doch der Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit der unsachgemäßen Nutzung von E-Scootern verbunden sind. Die Polizei wird die Umstände weiter prüfen, insbesondere die fehlende Versicherung und den Verstoß gegen die Fahrregeln. Die Ermittlungen dauern an.






