Wupperverband: Effektive Trockenperiodenbewältigung und Baubeginn für neue Klärschlammverbrennungsanlage

Wupperverband: Effektive Trockenperiodenbewältigung und Baubeginn für neue Klärschlammverbrennungsanlage
Der Wupperverband hat mehrere große Projekte auf den Weg gebracht, um die Infrastruktur zu modernisieren und die ökologische Widerstandsfähigkeit zu stärken. Zu den jüngsten Aufwertungen zählen digitale Systeme, Hochwassermonitoring sowie neue Aufbereitungsanlagen. Mit diesen Maßnahmen soll die Wasserversorgung der Region langfristig gesichert werden.
2025 erweiterte der Verband sein Hochwassermeldenetz, wodurch die Vorwarnzeiten verkürzt und die Prognosen präziser wurden. Im selben Jahr verbesserten Renaturierungsarbeiten an Wipper und Murbach die Fischwanderung und stärkten gleichzeitig den Hochwasserschutz. Trotz einer schweren Frühjahrsdürre ermöglichte ein angepasstes Talsperrenmanagement die Rettung von 9,2 Millionen Kubikmetern Wasser und erhielt so die ökologische Funktion der Wupper aufrecht.
Darüber hinaus führte der Verband SAP S/4HANA und weitere digitale Tools ein, um die Abläufe zu optimieren und sich auf künftige Anforderungen vorzubereiten. Die Finanzplanung für 2026 sah leichte Anpassungen der Beitragssätze für die Abwasserbehandlung und die Gewässerunterhaltung vor.
Für die Zukunft ist bis Ende 2028 die Inbetriebnahme einer neuen Klärschlammverbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen geplant, die veraltete Infrastruktur ersetzt. Zudem wird eine Abwasserbehandlungsanlage in Leverkusen – ein gemeinsames Projekt mit der Veolia Umweltservice GmbH, der Stadt Leverkusen und Currenta – ab 2032 in Betrieb gehen.
Die jüngsten Investitionen des Wupperverbands umfassen digitale Aufrüstung, Hochwasservorsorge und moderne Kläranlagen. Diese Maßnahmen sollen die Region widerstandsfähiger gegen Klimafolgen machen und gleichzeitig die Kosten stabil halten. Die Projekte werden noch viele Jahre lang Gemeinden und Ökosysteme in der gesamten Region unterstützen.

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