Wildunfall in Rösrath: Ausweichmanöver endet mit Baumcrash und Verletzten
Theo BauerWildunfall in Rösrath: Ausweichmanöver endet mit Baumcrash und Verletzten
Wildunfall auf der Hofferhofer Straße in Rösrath am 8. Oktober 2022
Am 8. Oktober 2022 ereignete sich auf der Hofferhofer Straße in Rösrath ein Verkehrsunfall mit Wildbeteiligung. Gegen 16:50 Uhr wich eine Autofahrerin einem Reh aus, prallte dabei gegen einen Zaun und einen Baum. Zwei Frauen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die 70-jährige Fahrerin, eine Anwohnerin, war mit einem VW unterwegs, als sie plötzlich ein Reh auf der Fahrbahn entdeckte. Beim Versuch, einen Zusammenstoß mit dem Tier zu vermeiden, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, durchbrach einen Drahtzaun und stieß gegen einen Baum, bevor der Wagen in einem Grasstreifen zum Stehen kam. Der Aufprall beschädigte das Auto so schwer, dass es abgeschleppt werden musste.
Der Gesamtschaden wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Sowohl die Fahrerin als auch ihre 87-jährige Beifahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden ärztlich versorgt.
Nach dem Vorfall warnte die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis vor vermehrtem Wildwechsel im Herbst. Autofahrer wurden aufgefordert, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, aufmerksam zu bleiben und bremsbereit zu sein. Zudem empfahlen die Beamten, zwischen Oktober und Ostern auf Winterreifen umzusteigen, um die Fahrsicherheit bei schlechten Wetterbedingungen zu erhöhen.
Die Behörden betonten, dass Fahrende bei plötzlichem Auftauchen von Wildtieren stark bremsen sollten, statt auszuweichen. Falls ein Zusammenstoß unvermeidbar sei, helfe es, das Lenkrad festzuhalten, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.
Der Unfall unterstreicht die Gefahren von Wildbegegnungen auf Landstraßen, insbesondere im Herbst. Die Polizei rief alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht und zur Vorbereitung auf unerwartete Hindernisse auf. Gleichzeitig wünschten die Beamten allen Fahrenden sichere Fahrten.






